Raubüberfall in Wien 20

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Weil ihm ein Wiener Trafikant bei einem Überfall kein Geld aushändigen wollte, hat ein Räuber am Freitag in der früh mit einer Schreckschusspistole in Richtung des Mannes gefeuert.

Der auffallend magere Täter erbeutete in dem Geschäft im Bezirk Brigittenau schließlich rund 650 Euro und Zigaretten. Der Besitzer blieb unverletzt. Bei der bisher erfolglosen Suche nach dem Flüchtigen setzte die Polizei sogar einen Helikopter ein, sagte ein Beamter des Kriminalkommissariats Zentrum Ost der APA.

Um 6.23 Uhr betrat der mit einem Tuch maskierte Kriminelle die Trafik in der Dresdnerstraße. Mit einer silbernen Pistole bedrohte er zunächst die Frau des Inhabers und forderte Geld. Als deren Mann den Überfall bemerkte, stürmte er laut Polizei laut schreiend aus dem Nebenraum herbei und wollte den Räuber mit den Worten „Hier gibt’s nichts“ in die Flucht schlagen. Daraufhin zielte der Täter auf den Besitzer und feuerte eine Platzpatrone ab.

Im Schock übergaben die unverletzten Trafikanten dem 20- bis 30-Jährigen Südländer zwei Stangen Zigaretten und Scheine aus dem offenen Tresor. Kurz nach der Flucht des Unbekannten trafen alarmierte Sicherheitswachebeamte am Tatort ein. Sie nahmen die Verfolgung auf, seine Spur verlor sich jedoch am Nordbahngelände, so der Ermittler. Die Gegend wurde schließlich mit einem Helikopter erfolglos abgesucht. Außerdem inspizierten die Einsatzkräfte ein Haus, in das der dünne Mann angeblich geflüchtet sein soll.

Der etwa 1,85 Meter große Räuber hinterließ am Tatort zahlreiche Spuren: Fingerabdrücke und DNA wurden sichergestellt. Diese werde nun ausgewertet, so die Polizei. Der Täter war laut Opfern mit einem weißen Kapuzenpullover und blauen Jeans bekleidet..

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