Raub mit Ko-Tropfen statt anregender Partynacht

Raub mit Ko-Tropfen statt aufregender Partynacht
Raub mit Ko-Tropfen statt aufregender Partynacht ©bilderbox.at
Eine Bekanntschaft, die mit Ko-Tropfen geendet hat: Am 10. Juni lernte ein 41-jähriger Mann in einem Lokal im Stuwerviertel in Wien-Leopoldstadt eine Dame kennen, die ihn überredete, mit ihr nach Bratislava zu fahren. Dort wurde der Mann um Bargeld, Papiere, Mobiltelefon und Auto "erleichtert".

Als der Mann nach einer Partynacht am nächsten Tag – benommen von Ko-Tropfen – aufwachte, waren nicht nur die Frau, sondern auch Bargeld, Papiere, Mobiltelefon und das Auto weg. Als Täterin forschte die Wiener Polizei eine 29-Jährige aus, die sich in der Slowakei aufhält.

Eine Stadtführung und eine ausführliche Partynacht versprach die Dame ihrem Opfer, wenn es mit ihr nach Bratislava fahre. Dies schien dem Mann so verlockend, das er sich für die Reise das Auto eines Bekannten auslieh. Nach dem Besuch mehrerer Lokale kehrten der 41-Jährige und seine Begleitung in das Hotelzimmer zurück, wo laut Polizei weiter gefeiert wurde. Dabei dürfte die Frau dem Mann Ko-Tropfen verabreicht haben.

Laut Polizei entstand durch den Raub ein Gesamtschaden von rund 6.300 Euro. Die 29 Jahre alte mutmaßliche Täterin wurde durch Ermittlungen in Lokalen und einschlägigen Hotels im Stuwerviertel ausgeforscht. Sie ist bereits polizeibekannt. Die Daten der Frau wurden an die slowakische Exekutive übergeben.

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