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Rapid will Erfolgslauf prolongieren

Der Saisonstart war vielversprechend: Rapid Wien steht im UI-Cup gegen Rubin Kasan nach dem 3:1-Sieg im Hinspiel vor dem Einzug in die UEFA-Cup-Qualifikation.

Dennoch erklärte Trainer Peter Pacult die Bundesliga vor dem Nachtragsspiel am Mittwoch gegen Mattersburg zur Priorität. Auf Grund des Europacups haben die Hütteldorfer dort erst ein Spiel bestritten: ein 3:1-Sieg gegen Wacker Innsbruck.

Während Lederer wieder auf die Elf vom Wacker-Spiel setzen dürfte, hat Pacult mehrere Optionen. Mit Kapitän Martin Hiden, Mario Tokic und Jürgen Patocka stehen erstmals drei Stammkräfte als Innenverteidiger zur Verfügung, einer davon wird auf der Bank Platz nehmen müssen. Die U20-Teamspieler Erwin Hoffer, Veli Kavlak und Andreas Lukse werden ab Mittwoch wieder mit dem Team trainieren, sind aber vorerst noch kein Thema.

Einziges Fragezeichen ist Stürmer Mate Bilic, der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat. „Für einen Trainer ist es immer angenehm, wenn er mehrere Alternativen hat. Wir haben genug Spieler mit fußballerischer Qualität. Da sind wir im Vergleich zum Vorjahr sicher nicht schlechter geworden“, meinte Pacult und begründete den aktuellen Erfolgslauf: „Die neuen Spieler haben sich sehr gut integriert und auch der Charakter der Mannschaft stimmt.“

Garant für den Erfolg ist der wieder erstarkte Spielmacher Steffen Hofmann. Der Mittelfeldspieler hat in den vergangenen vier Pflichtspielen fünf Tore erzielt, befindet sich zur Zeit in Hochform. „Tore sind für jeden Spieler extrem wichtig. Vor allem für das Selbstvertrauen“, erklärte der 26-jährige Deutsche, der seinem Team großes Potenzial attestiert. „Die Mannschaft ist heuer wirklich sehr gut. Jetzt müssen wir das Selbstvertrauen aus dem UI-Cup auch in die Liga mitnehmen.“

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