Rapid Wien trennt sich von Trainer Kühbauer

Rapid Wien trennte sich von Cheftrainer Kühbauer.
Rapid Wien trennte sich von Cheftrainer Kühbauer. ©APA/EXPA/FLORIAN SCHROETTER
Vizemeister Rapid Wien hat sich von Cheftrainer Dietmar Kühbauer getrennt. Das bestätigte der Fußballklub am Mittwochnachmittag.
Gerüchte um Aus von Kühbauer

Im vergangenen April wurde sein Vertrag bis 2023 verlängert. Rapid Wien liegt aktuell in der Bundesliga aber nur auf dem siebenten Tabellenplatz.

"Schweren Herzens": Aus für Kühbauer bei Rapid Wien

Zuletzt verlor der Europa-League-Teilnehmer nach einer schwachen Vorstellung beim WAC mit 1:4. "Das war nicht bundesligatauglich", fand Kühbauer danach harte Worte. Wie Rapid am Mittwoch schrieb, fiel der nun getätigte Entschluss nach internen Analysen und vielen Gesprächen "schweren Herzens".

"Er ist und bleibt ein Vorzeige-Rapidler"

"Er ist und bleibt ein Vorzeige-Rapidler, aber die aktuelle Situation erzwingt förmlich neue Impulse zu setzen", wurde Präsident Martin Bruckner zitiert. Neben Kühbauer muss auch dessen Assistent Manfred Nastl gehen. Zoran Barisic, Rapids Geschäftsführer Sport, war lange Teamkollege von Kühbauer. Er meinte nun: "In meiner Funktion steht das Wohl des Vereins an oberster Stelle und wir sind leider in einer Situation angekommen, in der eine Veränderung in der Position des Cheftrainers nicht mehr abzuwenden war."

Hickersberger und Hofmann übernehmen interimistisch

Die interimistische Leitung des Trainingsbetriebs der Profimannschaft übernehmen vorerst Thomas Hickersberger und Steffen Hofmann. Barisic betonte, dass bei der Frage nach der Nachfolge als Cheftrainer "das Prinzip Qualität vor Geschwindigkeit gilt". Er habe Optionen im Kopf, aber aus Respekt vor Kühbauer noch keine Gespräche führen wollen. "Trotzdem gehe ich davon aus, dass wir relativ zeitnah eine Lösung finden werden."

Der frühere Rapid-Kapitän Dejan Ljubicic, erst im Sommer aus Hütteldorf zum 1. FC Köln gewechselt, geht davon aus, dass der Profi-Fußball nicht lange ohne Kühbauer auskommen muss. "Ich weiß, dass er eine neue Aufgabe finden wird, weil der Didi ein wirklich motivierter Trainer ist. Er gibt alles für seine Mannschaft", betonte der ÖFB-Nationalspieler. Er habe sich immer sehr gut mit Kühbauer verstanden. "Es tut mir leid und ich wüsche ihm alles Gute."

(APA/Red)

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