Rapid Wien gegen Ried: Die Stimmen zum Spiel

Rapid-Trainer Kühbauer kann mit seiner Mannschaft zufrieden sein.
Rapid-Trainer Kühbauer kann mit seiner Mannschaft zufrieden sein. ©APA/HANS PUNZ
Die jüngsten vier Heimspiele gewannen Rapid Wien allesamt mit dem gleichen Resultat - 3:0. Auch gegen Ried war man auf den Sieg fokussiert.

"Es hat nur der Sieg für Rapid gezählt, und ich glaube, den haben wir schlussendlich souverän drübergebracht", rückte 1:0-Torschütze Marco Grüll das Wesentliche in den Mittelpunkt. Bis zum Ende der Vorsaison hatte der 23-Jährige noch für Ried gekickt. "Dass wir noch besser spielen können, ist klar. Aber in Anbetracht des ganzen Konstrukts im Moment war es für mich eine gute Leistung", lobte Trainer Dietmar Kühbauer seine Truppe. Das angesprochene Konstrukt ist vor allem der durch den europäischen Wettbewerb eng getaktete Spielplan, der kaum Zeit für vollwertiges Training lässt und viele Profis an den Rand der Belastungsgrenze bringt.

Rapid-Torhüter verletzt

So blieb Kapitän Maximilian Hofmann in der Pause in der Kabine, weil er Kreislaufprobleme hatte. Zudem verletzte sich Torhüter Richard Strebinger bei seiner einzigen nennenswerten Rettungsaktion an der Schulter - Genaueres stand noch nicht fest. "Er hat schon was verspürt, aber ich habe keine Ahnung, wie groß das Problem ist", meinte Kühbauer.

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Die Jungs haben das heute sehr gut gemacht. Sie haben sehr gut verteidigt, haben fast 90 Minuten keine Chance zulassen und nach vorne auch passabel gespielt. Die Belastung war sehr hoch, trotzdem haben sie das Spiel drübergebracht. Dass wir noch besser spielen können, ist klar. Aber in Anbetracht des ganzen Konstrukts im Moment war es für mich eine gute Leistung. 3:0 das vierte Mal in Serie - das ist schön für uns. Aber das Entscheidende ist, dass es die drei Punkte gibt."

Ried gratuliert die Rapidler

Andreas Heraf (Ried-Trainer): "Schlussendlich muss man Rapid gratulieren. Ich bin aber sehr, sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Jeder, der erwartet hat, dass wir hinten drinstehen, hat gesehen, dass wir von der ersten Minute an extrem hoch gepresst haben und es immer wieder geschafft haben, Rapid zurückzudrängen. Sie haben dann mit langen Bällen agieren müssen, das war unser Ziel. Wir hätten mit der Doppelchance das 1:1 schießen können, das haben wir leider nicht gemacht. Durch einen individuellen Fehler sind wir leider in einen Konter gelaufen, und den hat Rapid eiskalt zum 2:0 genutzt. Dann war es eigentlich vorbei."

(APA/red)

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