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Rapid muss zu Sturm

Viel besser hätte der Saisonstart für Rapid wohl nicht verlaufen können: Platz 1 in der Bundesliga und UEFA-Cup-Hauptrunde! Nächster Gegner: Sturm Graz!

Die Hütteldorfer liegen nach acht Runden auf Platz eins und haben obendrein den Durchmarsch vom UI-Cup in den UEFA-Cup-Hauptbewerb geschafft. Im Auswärtsspiel am Sonntag (18:00 Uhr) in der neunten Runde gegen Sturm Graz soll der Erfolgslauf fortgesetzt und das erste Viertel des Bundesliga-Spieljahres 2007/08 positiv abgeschlossen werden.

Nach dem 5:0-Kantersieg am Donnerstag im Rückspiel der UEFA-Cup-Qualifikation gegen Dinamo Tiflis ist Rapid bereits seit 379 Minuten ohne Gegentor, in acht der jüngsten neun Pflichtspiele hielt Goalie Helge Payer seinen Kasten sauber. Doch auch in der Offensive läuft es für Rapid derzeit fast wie am Schnürchen, wie zwölf Treffer in den vergangenen vier Partien beweisen. Kein Wunder also, dass Trainer Peter Pacult dem Match gegen die Grazer optimistisch entgegenblickt, obwohl sein Club bereits seit über drei Jahren (1:0 am 15. August 2004) auf einen Auswärtssieg gegen Sturm wartet.

„Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Graz, weil wir Erfolgserlebnisse haben“, meinte der Wiener und stellte zufrieden fest: „Die Mannschaft funktioniert gut. Jeder weiß, welche Aufgabe er hat.“ Pacult ist sich aber auch bewusst, dass seiner Truppe in der Steiermark eine schwierigere Prüfung als gegen die Georgier bevorsteht. „Das Spiel gegen Sturm hat einen ganz anderen Charakter, aber das Wichtigste ist derzeit, dass wir einen Lauf haben.“

Beim SK Sturm schlug das Pendel zuletzt in die andere Richtung aus. Nach einem gelungenen Saison-Auftakt setzte es ein 3:5 in Ried und eine bittere 1:3-Heimschlappe gegen Austria Kärnten. Für Trainer Franco Foda kam der Rückfall aber nicht überraschend. „Bei uns läuft alles nach Plan, es war mir immer klar, dass wir unter den ersten Vier oder Fünf nichts verloren haben“, sagte der Deutsche.

Sein Club müsse eher nach unten als nach oben blicken, so Foda. „Wir haben ein junge Mannschaft und müssen schauen, dass wir nach hinten Distanz halten, alles andere ist nicht realistisch“, betonte der Coach, ergänzte aber: „Gegen Rapid wollen wir trotzdem gewinnen. Das ist möglich, denn wenn wir absolute Leistungs-Bereitschaft zeigen, können wir jeden Gegner schlagen.“

Foda muss sich derzeit nicht nur mit Rapid, sondern auch mit den Geschehnissen auf dem Transfermarkt auseinandersetzen, der bis Freitag Mitternacht geöffnet ist. Am Donnerstag verließ Amadou Rabihou die Grazer Richtung Frankreich, als möglicher Ersatz ist der Austrianer Thomas Pichlmann im Gespräch. Außerdem könnte sich auch noch ÖFB-Teamverteidiger Sebastian Prödl verabschieden, schließlich zeigt Werder Bremen massives Interesse an dem U20-WM-Kapitän.

Den möglichen Aderlass muss Foda zähneknirschend zur Kenntnis nehmen. „Wenn man ein Mal so eine schwierige Phase durchlebt hat, muss man verstehen, dass Sturm in Zukunft ein Ausbildungsverein sein und auf gesunden Beinen stehen will. Dann darf man aber auch keine großen Erfolge erwarten.“

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