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Rapid-Legenden melden sich zum Wahlkampf zu Wort

Wer tritt bei Rapid Wien dei Nachfolge von Krammer an?
Wer tritt bei Rapid Wien dei Nachfolge von Krammer an? ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Auch sieben Rapid Wien-Legenden meldeten sich in der Diskussion um die Nachfolge von Rapid-Präsident Michael Krammer zu Wort: " Lasst die Mitglieder entscheiden".
Zweikampf um Präsidentenamt

"Lasst die Mitglieder entscheiden", hieß es in einem am Donnerstagvormittag veröffentlichten Offenen Brief von Ernst Dokupil, Herbert Feurer, Kurt Garger, Christian Keglevits, Michael Konsel, Hans Krankl und Peter Pacult.

"Es kann nicht sein, dass nur eine Liste zugelassen wird"

"Lasst die Mitglieder frei wählen. Es kann nicht sein, dass nur eine Liste zugelassen wird. Wir wollen Fairplay im Rapid-Präsidentschafts-Wahlkampf", wurde dreieinhalb Wochen vor der Ordentlichen Hauptversammlung des Clubs am 25. November betont. Zusammen haben diese Rapid-Legenden 1.445 Pflichtspiele für die Hütteldorfer absolviert, dazu noch 555 Partien als Trainer. Macht in Summe 2.000. Dazu kommen noch Titel wie "Rapidler des Jahrhunderts" (Krankl) oder "Rapid-Goalie des Jahrhunderts" (Konsel).

"Ein Durchwinken von einer Liste passt nicht zu einem Mitglieder-Verein wie Rapid", meinte Ex-Goleador Krankl. "Wir sind für klare Verhältnisse und Transparenz. Die Statuten schließen die Kandidatur von mehreren Kandidaten nicht aus", ergänzte Ex-Tormann Feurer. "Uns ist daran gelegen, dass die gespaltene Rapid-Familie wieder geeint wird, um die Kräfte bündeln zu können", bekräftigte Keglevits.

Liste Schmid/Grüneis fusionierte

Für das Präsidentenamt beim SK Rapid Wien bewerben sich zwei Listen. Wie der aktuelle Bundesliga-Vierte am Mittwoch mitteilte, machen die beiden zuvor getrennt agierenden Kandidaten Roland Schmid und Robert Grüneis nun gemeinsame Sache. Neben der Liste Schmid/Grüneis gibt es noch die Liste von Martin Bruckner. Die Zulassung einer oder der beiden Listen zur Wahl ist noch ausständig. Das Wahlkomitee, das laut Satzung darüber entscheidet, wird Anfang kommender Woche wieder tagen.

(APA/Red)

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