Rapid auch in Shkodra ungefährdet

Trimmel wirbelte auf der linken Seite bei Rapid
Trimmel wirbelte auf der linken Seite bei Rapid ©APA (epa)
Fußball-Vizemeister Rapid hat die Pflichtübung auf dem Weg in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League souverän erledigt. Nach dem 5:0-Kantersieg in Wien setzen sich die Grün-Weißen am Donnerstagabend gegen den albanischen Vertreter Vllaznia Shkodra auch auswärts 3:0 (0:0) durch. Rapid trifft in der nächsten Runde nun auf den zypriotischen Cupsieger APOP Kinyras Peyias.

Steffen Hofmann (66., 93.) und der eingewechselte Stefan Maierhofer (76.) erzielten im Loro-Borici-Stadion von Shkodra die Treffer für die Hütteldorfer, die im Schongang zum Auswärtserfolg kamen. Mit einem Gesamtscore von 8:0 schafften die Wiener damit einen ungefährdeten Aufstieg, Vllaznia erwies sich als zu schwach, um mit Österreichs Rekordmeister mithalten zu können.

Rapid-Coach Peter Pacult gönnte seinen Stars wie angekündigt keine Pause, ließ aber die beiden Mittelstürmer Maierhofer und Jelavic zunächst auf der Bank. Talent Trimmel kam nach seinem Treffer im Hinspiel von Beginn weg an der rechten Außenbahn zum Zug, Kapitän Hofmann agierte hinter Solo-Spitze Hoffer. Auch die Albaner liefen nach dem bereits besiegelten Ausscheiden nur mit einem echten Stürmer ein.

Vor äußerst dürftiger Kulisse kam die Partie auf dem äußerst schlechten Rasen kaum auf Touren. Vllaznia fehlten die spielerischen Mittel, um die Hütteldorfer in Bedrängnis zu bringen, Rapid gab sich vor 250 mitgereisten Fans nur mit dem Nötigsten zufrieden. Pehlivan (14.) vergab die erste sich bietende Möglichkeit für die Wiener, Hoffer (37.) hätte den Ball nach einer Trimmel-Flanke schon über die Torlinie befördern müssen.

Die Wiener, die erst Freitagvormittag wieder nach Wien aufbrachen, wirkten, als ob sie sich bereits für den Meisterschaftsstart am Sonntag gegen Mattersburg schonen würden. Trotzdem stellte Hofmann, der nach Pass des eingewechselten Jelavic ins lange Eck traf, die Weichen auf Erfolg. Maierhofer legte neun Minuten nach seiner Einwechslung nach einem Freistoß des Kapitäns per Kopf nach, Hofmann traf in der Nachspielzeit nach Vorarbeit von Jelavic ein weiteres Mal zum Endstand. Vllaznia spielte im gesamten Match nur eine Torchance heraus, von einem Belisha-Fernschuss (70.) ließ sich Payer aber nicht überraschen.

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