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Rallye: Aigner kämpft in Wales um WM-Titel

Saisonfinale in Großbritannien: Der Steirer Andreas Aigner muss als Zweiter der P-WRC-Wertung sechs Zähler auf den Finnen Juho Hänninen aufholen.

Der Rallye-WM-Titel ist seit Sapporo an den Franzosen Sebastien Loeb vergeben, der mit der fünften Krone zum Rekord-Champion avancierte. Die Entscheidung in der Konstrukteurswertung ist noch offen, das Citroen Total World Rally Team führt vor dem Saisonfinale in Großbritannien elf Zähler vor BP-Ford WRT.

Während Loeb entspannt dem Kehraus entgegensieht, wurde bei Ford geschäftig an der Strategie gefeilt, um sich zum dritten Mal in Folge den Konstrukteurs-Titel zu sichern – es liegt an den Finnen Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala. Temperaturen um den Gefrierpunkt und nasse, teilweise gefrorene Schotterstraßen sowie schlammige Forstwege warten auf die Piloten. Hirvonen fühlt sich in Wales wohl, vergangenes Jahr gewann er vor dem großen Marcus Grönholm, der seine Karriere beendete.

 

In der P-WRC schaut alles auf das Duell des österreichischen Red-Bull-Piloten Aigner mit Hänninen. Aigner und sein deutscher Copilot Klaus Wicha sind im Mitsubishi EVO IX unter Zugzwang. Die Rechenbeispiele lauten wie folgt: Wenn Aigner gewinnt, darf Hänninen nicht besser als Fünfter werden, wird der Österreicher Zweiter darf sich der Finne auf keinem besseren Platz als sieben klassieren. Und kommt Aigner nur auf den dritten Rang, muss Hänninen ausfallen.

“Mir bleibt nichts anderes übrig, als von Beginn an voll auf Angriff zu fahren. Wobei ich gegenüber Hänninen natürlich den Nachteil habe, dass ich schon längere Zeit keine Rallye mehr gefahren bin – er dagegen steht voll im Saft. Das hat man auch zuletzt in Japan gesehen, wo er am Anfang weit hinten war, dann aber doch noch gewonnen hat und sich so auch diese für ihn sehr gute Ausgangsposition geschaffen hat”, weiß Aigner, wie schwierig das Unterfangen ist. Beide Titelanwärter haben heuer je drei Rallyes gewonnen.

Teamchef Raimund Baumschlager macht keinen Hehl daraus, dass der Druck voll auf seinem Schützling liegt: “Es ist leider genau das eingetreten, was wir befürchtet haben, nämlich dass Hänninen als Führender nach Wales kommt. Wir haben im Vorfeld aber alles unternommen, um bestens gerüstet in diesen Fight zu gehen. Die Aufgabe wird jedoch sehr, sehr schwer.”

70 bis 80 Prozent der Strecke im Raum Cardiff/Swansea sind neu, von Freitag bis Sonntag stehen in drei Etappen insgesamt 19 Sonderprüfungen mit 348,99 Kilometer auf dem Programm.

 

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