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Raiffeisen passt ins Fürstentum

Nummer 1 im Ranking "Ewigen Bestenliste" aller Liechtensteiner und Schweizer Banken ist die Raiffeisenbank Liechtenstein, Gründung von Raiffeisen Landesbank Vorarlberg und Raiffeisenbank Kleinwalsertal.

Vaduz – Keine riesige UBS, keine kleine Kantonalbank, auch nicht die LGT-Bank des Fürstenhauses führt die vom „Fuchs Report“ 2007 erstellte „Ewigen Bestenliste“ aller Liechtensteiner und Schweizer Banken an. Nummer 1 im Ranking dieser „Investoren-Bibel“ ist die Raiffeisenbank Liechtenstein, gemeinsame Gründung von Raiffeisen Landesbank Vorarlberg und Raiffeisenbank Kleinwalsertal, die auch 2006 ihren „Eltern“ viel Freude bereitete.

„Es waren vor allem drei Kriterien, in denen wir uns als noch junger Player am Platz mit den alteingesessenen Bankhäusern matchen mussten. Nämlich Qualität des Beratungsgesprächs, Übereinstimmung des ausgearbeiteten Anlagevorschlages mit Möglichkeiten/Interessen des Kunden und das im Rahmen der Betreuung aufgebaute Vertrauensverhältnis. Und natürlich war uns auch das Quentchen Glück beschieden, ohne das man nirgendwo Erster wird“, räumte auf Anfrage Direktor Peter Keppler ein.

Die Raiffeisenbank Liechtenstein war vor neun Jahren mit dem Kalkül gegründet worden, für Kunden, die in Österreich anlegen, ein zweites Angebot für Diversifikationszwecke außerhalb EU-, aber innerhalb EWR-Gemarkungen zu unterbreiten. Direktor Keppler: „Der Start in der exakt aufgeteilten hiesigen Bankenlandschaft war kein einfacher, mit dem Namen Raiffeisen hatten wir jedoch ein Synonym für Solidität, Sicherheit sowie dafür zur Hand, nicht unbedingt nur Anlaufstelle für Superreiche zu sein. Wir lassen Privatkunden schon ab 100.000 Euro disponiblem Vermögen professionellste Vermögensberatung und -verwaltung angedeihen, also bei einem Zehntel dessen, was bei unseren Mitbewerben als Untergrenze steht.“ Diese Strategie hat längst Früchte getragen: Die Raiffeisenbank Liechtenstein zählt heute 2500 regelmäßig betreute Kunden – davon 60 Prozent aus Deutschland, 15 Prozent aus Österreich, der Rest verteilt sich auf Stiftungen, sonstiges Europa und Übersee.

2006 steigert die Raiffeisenbank Liechtenstein ihre Bilanzsumme um 28,2 Prozent auf 252,4 Mill. Franken, das betreute Kundenvermögen weitete sich um 45,8 Prozent auf 1,3 Mrd. Franken aus. Allein das Wertpapier-Depotvolumen wurde um 49,9 Prozent auf 1,1 Mrd. Franken erweitert. Im modernen Bankhaus, das man vor wenigen Jahren an der Austraße in Vaduz bezog, waren Ende 2006 genau 27 Experten ums pekuniäre Wohlergehen der Kunden bemüht.

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