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Raiffeisen-Bilanz

Obwohl Raiffeisen mit 105 Bankstellen landesweit flächendeckend vertreten ist, habe man 2004 – dank überdurchschnittlicher Produktvität der Mitarbeiter – ein „ausgezeichnetes“ Betriebsergebnis von 87,6 Mill. Euro geschrieben.

Darauf zeigten sich im Rahmen der heutigen Bilanzpräsentation in Bregenz die Spitzen der Raiffeisen-Landesbank Karl Waltle, Wilfried Hopfner, Karl-Heinz Waibel und Norbert Baschnegger stolz. Die Bilanzsumme, die um 7,2 Prozent auf 6,229 Mrd. Euro gesteigert wurde, habe vor allem von Ausleihungen „gelebt“, die um7,6 Prozent auf 4,547 Mrd. Euro zunahmen. Auch das Wachstum der Einlagen (6,8 Prozent), der Kundenwertpapierdepots (6,7 Prozent) und auch der Eigenmittel (5,3 Prozent) wurde auf der Bilanzkonferenz mit Genugtuung kommuniziert.

Waltle weis heute darauf hin, dass Kreditvergaben stets eine Gratwanderung zwischen der Versorgung der Volkswirtschaft mit Krediten und eben der Verweigerung solcher bei entsprechenden Risikofaktoren bedeuteten. Er forderte, dass die in Basel II gezogene, so genannte Retailgrenze von 1 Mill. Euro auf 3 Mill. Euro Kreditvolumen von klein- und mittelbetrieblichen Kreditnehmern erhöht werden sollte. Bis zu dieser Retailgrenze muss die Bank nämlich weniger Eigenkapital unterlegen, das heißt, dass der Kredit um das günstiger verliehen werden kann. Er wies auch darauf hin, dass die Quellenbesteuerung in Österreich das Bankgeheimnis über den 1. Juli 2005 hinaus sichern wird – 22 von 25 EU-Staaten werden dann bekanntlich automatisch Zinseinkünfte z. B. von österreichischen Kunden in Deutschland ans Heimatfinanzamt in Österreich melden.

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