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Radwege in Wien: Wege sollen 2012 um 20 Kilometer wachsen

Im Jahr 2012 sollen in Wien 20 Kilometer neue Radwege entstehen.
Im Jahr 2012 sollen in Wien 20 Kilometer neue Radwege entstehen. ©Bilderbox.at
Im Jahr 2012 sollen die Radwege in Wien um 20 Kilometer erweitert werden. Vor allem am Ring, dem künftigen Hauptbahnhof un dim Bezirk Donaustadt werden Ausbauschwerpunkte vorgenommen.
Parkplätze sollen Radweg weichen
Fahrradstraßen geplant

Insgesamt 24 Bauprojekte hat sich das Rathaus für das Jahr 2012 vorgenommen. Die Investitionen in die neuen Radwege in Wien liegen im einstelligen Millionenbereich. Eine genaue Summe könne man noch nicht nennen, sagte ein Sprecher der Verkehsstradträtin Maria Vassilakous.

Neue Radwege am Ring, Hauptbahnhof und Donaustadt

Der Fokus wird vor allem auf den vielbefahrenen Ring-Radweg gerichtet. Dieser soll bereits Ende des Jahres großteils beidseitig befahrbar sein, wobei noch einige Lücken an der Außenseite geschlossen werden müssen. Gleichzeitig wird überprüft, ob bzw. wie an der oft heillos überlasteten Ring-Innenseite eine berüchtigte Engstelle entschärft werden kann: Laut Vassilakou-Büro wird derzeit eine Umgestaltung des – durch Imbissbuden, U-Bahnaufgang und Zebrastreifen bedingten – Nadelöhrs auf Höhe Schottentor geprüft.

Neue Radwege sind auch rund um den Hauptbahnhof vorgesehen, um nicht nur den Verkehrsknotenpunkt, sondern auch das dort geplante Stadtviertel gut anzubinden. So kommen allein am Wiedner und Landstraßer Gürtel knapp eineinhalb Kilometer an Radwegen dazu.

Anstrengen will sich die Stadt auch in der Donaustadt. Dort liege der Radanteil mit derzeit acht Prozent höher als im Wien-Durchschnitt (sechs Prozent). Dank diverser geplanter Lückenschlüsse bemüht man sich, diesen Trend gezielt zu fördern.

Fahrradstraßen: Gespräche werden geführt

Neuigkeiten soll es darüber hinaus bald auch bei den geplanten fahrradfreundlichen Straßen geben. Auf diesen haben dann Biker Vorrang, wobei theoretisch auch Autos fahren dürfen. Es werde in den nächsten Monaten diesbezüglich bereits “konkrete Projekte” geben, zeigte sich der Sprecher der Verkehrsstadträtin noch zurückhaltend.

(APA/Red)

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