Aufregung um Streichung von Parkplätzen am Naschmarkt

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Ein geplanter Radweg entlang des Wiener Naschmarktes sorgt für Aufregung.
Ein geplanter Radweg entlang des Wiener Naschmarktes sorgt für Aufregung. - © AP
Ein geplanter Radweg auf der Linken Wienzeile sorgt bei Politiker der ÖVP und FPÖ für Aufregung. Entlang des Naschmarktes soll nämlich ein durchgehender Radweg entstehen, dem rund 100 Parkplätze weichen müssten.

Zur Zeit werden einige Möglichkeiten für einen durchgehenden Radweg entlang des Wiener Naschmarktes im Büro des Radweg-Koordinators diskutiert. Für Aufregung sorgt jeddoch ein Vorschlag, dem rund 100 Parkplätze auf der Linken Wienzeile zum Opfer fallen würden.  „Wieder einmal üben sich die Wiener Grünen in reinem „Autofahrer-Bashing“ statt konstruktive Vorschläge einzuzbringen“ heißt es in einer Aussendung der Wiener ÖVP.

Radweg entlang des Naschmarktes sorgt für Aufregung

Der geplante Radweg soll von der Köstlergasse bis zum Getreidemarkt verlängert werden. „Mehr als hundert Stellplätze zu streichen ohne Alternativen gerade für dieses dicht verbaute innerstädtische Gebiet anzubieten, zeugt nicht von konstruktiver Herangehensweise.“ heißt es in der Aussendung weiter.

Taxistand wäre von Radweg ebenfalls betroffen

Auch der Taxistand  beim Theater an der Wien müsste von der Hauptfahrbahn in eine Nebengasse verlegt werden.

Auch die Wiener FPÖ spart nicht an Kritik: „Das ist aus Sicht von Umwelt und Autofahrern kurzsichtig, dumm und inakzeptabel. Zudem würden die Grünen durch den Raub von 100 Parkplätzen beim Naschmarkt und die dadurch notwendige Verlegung des Taxi-Standplatzes den Standlern, Gastronomen und Geschäftsleuten am und um den Naschmarkt sowie Taxlern schweren Schaden zufügen“.

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