Radsport: Vorarlberger Brändle Etappen-Siebenter beim Giro

Brändle sicherte sich den siebenten Platz. Der Spanier Rodriguez ist weiterhin Gesamtführender .
Brändle sicherte sich den siebenten Platz. Der Spanier Rodriguez ist weiterhin Gesamtführender . ©VOL.AT/Stiplovsek
Der Vorarlberger Matthias Brändle befand sich bei auf der 16. Etappe des Giro d'Italia unter den Ausreißern und holte als Siebenter (+43 Sekunden) seine bisher beste Giro-Platzierung.

Gesiegt hat der Baske Jon Izaguirre. Er feiert damit seinen bisher größten Erfolg. Der Radprofi aus dem Team Euskaltel setzte sich auf der 173-km-Fahrt von Limone am Gardasee nach Pfalzen bei Bruneck in der letzten Steigung in den Zielort aus einer zehnköpfigen Spitzengruppe ab. Der Spanier Joaquin Rodriguez kam mit dem Feld mit fast neun Minuten Rückstand ins Ziel und behielt das Rosa Trikot des Gesamtführenden.

Brändle beweist Angriffsgeist

Die Ausreißer hatten sich rund 105 Kilometer vor dem Ziel abgesetzt und rasch einen größeren Vorsprung herausgeholt. Kein Team fühlte sich für die Verfolgung zuständig. Zehn Rennställe waren ohnehin in der Spitzengruppe vertreten, die Gesamtführung des Katjuscha-Profis Rodriguez war nicht in Gefahr und angesichts des Schlussanstiegs hatten die Teams der starken Sprinter kein Interesse.

Brändle bewies einmal mehr Angriffsgeist – der 22-Jährige aus dem deutschen Team NetApp ist beim 95. Giro schon rund 250 Kilometer in Spitzengruppen gefahren. In Südtirol verhinderten stärkere Kletterer eine absolute Top-Platzierung Brändles, der immerhin seinen achten Rang aus der 9. Etappe übertraf. Sein Teamkollege Daniel Schorn war auf dem 9. Abschnitt Fünfter gewesen.

Rodriguez führt vor dem 186-km-Teilstück nach Cortina d’Ampezzo am Mittwoch (mit zwei Pässen der 1. und zwei der 2. Kategorie) weiter mit 30 Sekunden Vorsprung auf den Kanadier Ryder Hesjedal. Der Italiener Ivan Basso hat als Dritter 1:22 Minuten Rückstand.

(APA)

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