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Rabenschwarzer Tag für Schwarz-Weiß!

©vienna.at/sportsshooter.at
Nach der 0:4-Schlappe für den Sportklub gegen Wienerberg kündigte WSK-Trainer Batricevic Konsequenzen an.

Der Abend begann eigentlich nicht schlecht für die Dornbacher. In den ersten zehn Minuten fand man durch Günes (2.) und Cehajic (8., 10.) gute Chancen vor, die Wienerberger waren in den Anfangsminuten zu defensiv, wurden aber fortlaufend offensiver und gefährlicher. Vor allem Helly riss immer wieder große Löcher in die Abwehr der Hernalser. Der Sportklub versuchte schön zu kombinieren und somit offensiv Akzente zu setzen – was auch durchwegs gelang – doch an der Strafraumgrenze gingen den Schwarz-Weißen die Ideen aus.

In der 31.Minute wie aus dem Nichts der Führungstreffer für Wienerberger durch Helly, nachdem sich dieser mit einem tollen Solo an der rechten Seite gleich an mehreren WSK-Verteidigern vorbei gedribbelt hatte. Der Sportklub versuchte weiterhin technisch zu brillieren und vergaß ganz und gar aufs Kämpfen – in der gesamten ersten Halbzeit verursachten die WSK-Kicker nur zwei Fouls. Kurz vor dem Pausenpfiff war die Abwehr der Hernalser wieder auf Tauchstation, als sich Mogyoro auf der linken Seite durchtankte und mit einem Schuss ins lange Eck Tormann Harrauer bezwang (43.).

Unverändert kamen beide Mannschaften zurück aufs Feld. Die Wienerberger rissen nun das Ruder an sich und kamen durch Mihaljica zur ersten großen Chance (46.) in Halbzeit zwei. Das Wienerberger-Trio um Mihaljica, Helly und Mogyoro tauchte immer wieder gefährlich vor dem Gehäuse von Sportklub-Schlussmann Harrauer auf. Die Schwarz-Weißen reagierten zu harmlos und spielten zu ungenau, so traf Kayhan nach Flanke von Günes den Ball nicht richtig – Wienerberger Tormann Kalogeridis hatte keine Probleme mit seinem Schuss (57.). In der 66.Minute führte ein schneller Angriff der Wienerberger zum dritten Treffer des Spiels. Mihaljica wirbelte umher, spielte den Ball zurück an die Strafraumgrenze auf Mogyoro und dessen Gewaltschuss landete im langen Eck – 0:3!

Der Sportklub gab sich geschlagen und die Favoritner setzten sich in der schwarz-weißen Spielhälfte fest. Felix (68.), Helly (70.), Mogyoro (75.), Raser (80.) und noch einmal Mogyoro (81.) vergaben teilweise leichtfertig gute Chancen auf weitere Treffer. Doch in der Schlussminute besiegelte Dospel mit dem 4:0 die erste Heimniederlage für den katastrophal spielenden Wiener Sportklub.

Slobodan Batricevic (Sportklub-Trainer): “Die Wienerberger waren entschlossener und kaltblütiger. Meine Mannschaft wollte nur schön spielen, aber nur damit alleine kann man kein Spiel gewinnen. Es fehlte an Einsatz, Laufbereitschaft und Aggressivität. Ich erkenne meine Mannschaft nicht wieder, in Zwettl wird es eine andere Aufstellung geben.”

Auch die wirtschaftlichen Probleme des Klubs (Kein Geld für Wiederaufstieg, etc.) sind für Batricevic ein Mitgrund für den Leistungsabfall der Spieler: „Ich habe im Training und bei den letzten Spielen gespürt, dass vielen Spielern die Motivation fehlt.”

Wiener Sportklub – SV Magna Wienerberg 0:4 (0:2)
Sportclub-Platz, 1.100

Sportklub: Harrauer – Hevera, Szabo, Ruiss, Homm – Wunderbaldinger, Cehajic, Perez, Kayhan – Schandl, Günes
Wienerberg: Kalogeridis – Derndorfer, Micanovic, Lipa, Dilaver – Milhaljica (84. Mitic), Raser, Dospel, Felix (89. Danninger) – Helly (75.Schwarz), Mogyoro

Gelbe Karten: Szabo bzw. Raser
Die Besten: keiner bzw. Mihaljica, Helly, Mogyoro

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