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Pop-up-Store in Wien-Neubau will über Online-Shopping aufklären

Online-Shopping bietet nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile.
Online-Shopping bietet nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. ©pixabay.com
Wiener Schüler wollen in den kommenden Tagen über die Auswirkungen des Online-Shoppings aufklären. In einem Pop-up-Store in Wien-Neubau sollen Altersgenossen informiert werden.

Ein Pop-up-Store gegen den Konsumrausch: Mit dem Projekt “meinKlick” wollen Wiener Jugendliche ihre Altersgenossen über die Folgen von Onlineshopping informieren. In einem Geschäftslokal in der Neustiftgasse 26 werden Interessierten vier Tage lang, von 12. bis 15. Dezember, die Vor- und Nachteile der digitalen Einkaufswelt nähergebracht.

Konsum-Kritik durch Pop-up-Store

Die Jugendlichen haben in Zusammenarbeit mit dem Büro PlanSinn eine interaktive Ausstellung gestaltet, die sich mit den Auswirkungen des Onlinehandels auf die Umwelt, die Wirtschaft und die Gesellschaft befasst. Müllskulpturen zeigen auf, wie viel Verpackungsmüll durch diese Art von Konsum entsteht. Außerdem gibt es Tipps, wo man am besten verantwortungsbewusst im Internet einkaufen kann.

Im Pop-Up-Store wird es konsumkritische T-Shirts zu kaufen geben, die in Zusammenarbeit mit der Junior Company der Vienna Business School Schönborngasse designt wurden. Schulklassen sind zudem eingeladen, bei einer Schnitzeljagd mitzumachen, die durch die Gassen des siebenten Bezirks führt. Dabei werden leer stehende Geschäfte begutachtet und es wird über Kaufsucht gesprochen.

Über Online-Shopping informieren

“Dieses Projekt soll Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich spielerisch mit dem Thema Onlineshopping und dessen Auswirkungen auseinanderzusetzen”, sagte Victoria Matejka vom Büro PlanSinn im Gespräch mit der APA. “Wir wollen Online-Shopping nicht verteufeln, sondern einen informierten Blick darauf ermöglichen”, betonte sie.

Für Lehrer, die das Thema im Rahmen ihres Unterrichts behandeln wollen, werden auf der Webseite www.meinklick.at Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Die Initiative wird von der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien (MA22), der Arbeiterkammer Wien und der Wirtschaftskammer Wien unterstützt.

(APA/red)

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