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Psychiatrie: Mengenmäßig keine Probleme

©© APA
In der Wiener Psychiatrie-Untersuchungskommission hat am Mittwoch Michaela Moritz, Chefin der "Gesundheit Österreich GmbH", Zahlen zur psychiatrischen Versorgung in Österreich und Wien präsentiert.

Ihr Fazit: Mengenmäßig fänden sich keine Hinweise für mögliche Mängel in der Bundeshauptstadt.

“In zentralen Fragen liegt Wien von der quantitativen Seite im oder über dem Durchschnitt, auf sehr guter Seite”, sagte sie: “Probleme können von der quantitativen Seite, von den Zahlen her nicht begründet werden.”

Moritz verwies etwa auf die Personalausstattung im Otto-Wagner-Spital. Mit 0,13 Ärzten und 0,57 diplomierten Pflegern pro Bett liege es über dem österreichweiten Durchschnitt (0,13 Ärzte, 0,44 Pfleger). Auch mit Betten sei Wien gut versorgt. Bei den Aufnahmen ohne Verlangen ist die Bundeshauptstadt im unteren Feld.

Zu Todesfällen in der stationären Psychiatrie sagte Moritz: “Tatsache ist, dass es hier ein unauffälliges Bild für Wien gibt. Insgesamt haben wir eine sinkende Tendenz.” Ebenso wie österreichweit verstarben 2006 in Wien 0,4 Prozent der Patienten während ihres Psychiatrieaufenthalts. Im außerstationären Bereich sei Wien das einzige Bundesland, das über die “gesamte Vielfalt des Angebots” verfüge.

Bei der Psychiatrieplanung sei Wien 1979 absoluter Vorreiter gewesen, “zu einem Zeitpunkt, wo andere nicht einmal gewusst haben, was Planung ist”. Andere hätten später nachgezogen, mit aktuellerer Planung. Einige Maßnahmen seien in Wien zudem nicht umgesetzt worden. So gebe es bis heute keine Psychiatriekoordination. “Ich würde das bei der Vielfalt der Angebote sehr gut finden”, meinte Moritz.

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