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Prozess-Termin im Fall Leonie in Wien verschoben: Richterin erkrankt

Der Prozess-Termin am Dienstag im Fall der 13-jährigen Leonie wurde, wegen Erkrankung der Richterin, abgesagt.
Der Prozess-Termin am Dienstag im Fall der 13-jährigen Leonie wurde, wegen Erkrankung der Richterin, abgesagt. ©APA/ROBERT PARIGGER (Sujet)
Der Prozess gegen jene drei junge Männer, die sich im Zusammenhang mit dem Tod einer 13-Jährigen wegen Vergewaltigung mit Todesfolge und schweren sexuellen Missbrauchs verantworten müssen, wurde abgesagt.
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Am Wiener Landesgericht kann der Prozess um eine vergewaltigte und getötete 13-Jährige in Wien-Donaustadt nicht wie geplant am Dienstag fortgesetzt werden. Dieser und die weiteren in dieser Woche vorgesehenen Verhandlungstermine mussten wegen Erkrankung der vorsitzenden Richterin abgesagt werden. Das gab Gerichtssprecherin Christina Salzborn bekannt.

Prozess-Termin im Fall Leonie verschoben: Richterin ist erkrankt

Wann die Hauptverhandlung wieder aufgenommen werden kann, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten das Mädchen in Missbrauchsabsicht unter Drogen gesetzt und sich dann an der 13-Jährigen vergangen haben. Die Männer afghanischer Abstammung sind zwischen 19 und 23 Jahre alt. Für den Ältesten, der im Tatzeitpunkt erwachsen war, geht es im Fall eines Schuldspruchs um zehn bis 20 Jahre oder lebenslang. Die beiden anderen müssten bei einer anklagekonformen Verurteilung mit bis zu 20 Jahren rechnen.

Angeklagte bekannten sich bei Prozess-Beginn teilweise schuldig

Die Angeklagten hatten sich zu Verhandlungsbeginn teilweise schuldig bekannt, operierten in ihren Beschuldigteneinvernahmen dann aber mit wechselseitigen Schuldzuweisungen. Sie betonten, sie hätten nicht gewusst, dass das Mädchen erst 13 Jahre alt war, und wären von einem Alter von 18 Jahren ausgegangen. Zwei sprachen von einvernehmlichen sexuellen Handlungen, der Dritte behauptete, er habe nur mit dem Mädchen gekuschelt. Von einer Vergewaltigung wollten sie nichts wissen.

(APA/Red)

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