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Prozess nach Raubmord an 77-jähriger Pensionistin in Timelkam

Nach einem Raubmord an einer 77-jährigen Pensionistin Ende Juli in Timelkam im Bezirk Vöcklabruck findet morgen, Donnerstag, im Landesgericht Wels der Geschwornenprozess statt. Bei der Angeklagten handelt es sich um eine zur Tatzeit 34-jährige Frau, die mit dem Opfer bekannt war. Der Vorwurf lautet auf Mord und Raub.

Die 77-jährige war von ihrem Sohn am 28. Juli tot im Vorraum ihres Hauses gefunden worden. Der Leichnam wies mehrere Stichverletzungen im Rücken auf. Auf dem Boden lag noch ein aus ihrer Küche stammendes Messer. Die Spuren wiesen darauf hin, dass die Pensionistin den Täter gekannt und deshalb selbst ins Haus gelassen haben dürfte.

Beute zur Finanzierung des Familienurlaubes

Die Ermittler forschten als Verdächtige eine 34-jährige Mutter mehrerer minderjähriger Kinder aus. In ihrem Geständnis nannte sie als Motiv, dass ihr Geld für den Urlaub gefehlt habe. Deswegen sei sie zu der Frau gegangen, habe sie mit einer Prosecco-Flascheniedergeschlagen und ihr mit einem Messer die Stiche in den Rücken zugefügt. Dann habe sie Gold- und Silbermünzen und einen geringen Geldbetrag entwendet, alles zusammen nur einige hundert Euro.

Während sie die Münzen in einer Bank zu Bargeld machte, wurde die Frau von einer Überwachungskamera gefilmt. Diese Bilder brachten die Polizei auf ihre Spur. Als sie Anfang August vom Urlaub mit ihrer Familie aus Kroatien zurückkam, klickten die Handschellen. Der Ehemann hatte keine Kenntnis von der Bluttat, die seine Frau begangen haben soll.

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