Prozess nach acht Banküberfällen in Salzburg und Oberösterreich

Ein 40-jähriger Mann aus dem Bezirk Salzburg-Land, der Banküberfälle in seinem Heimatbundesland und in Oberösterreich verübt haben soll, muss sich am Mittwoch vor dem Landesgericht Ried verantworten.
Bilder: Fluchtfahrzeug und Bankfiliale
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Ihm werden acht Coups mit einer Schadenssumme von insgesamt 287.000 Euro zur Last gelegt. Die Freude über die Beute nach dem letzten Raub Ende Mai in Lengau (Bezirk Braunau) währte nur kurz, nach nur zwölf Minuten klickten die Handschellen.

Am 21. Mai betrat der bewaffnete Täter die Bank, die er bereits früher einmal heimgesucht hatte. Der mit einer Baseballkappe und einer Sonnenbrille getarnte Räuber schrie: “Überfall! Geld einpacken! Schneller, schneller!” Dann machte er sich mit der Beute in einem gelben Stoffbeutel aus dem Staub. Ein Zeuge hatte inzwischen die Polizei alarmiert, die den Mann noch in seinem Auto davonrasen sah. Zwei Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf und konnten den Verdächtigen schließlich stoppen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. In seinem Pkw stellten die Beamten die Beute und Teile der Maskierung sicher, den beim Überfall verwendeten schwarzen Gasrevolver hatte er noch eingesteckt.

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