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Prozess gegen Wiener Ex-Rathaussprecher verschoben

Der Prozess wurde auf den 23. März verlegt.
Der Prozess wurde auf den 23. März verlegt. ©APA/Hans Punz
Eigentlich hätte sich ein ehemaliger Wiener Rathaussprecher diese Woche vor Gericht verantworten sollen. Er ist dem Vernehmen nach jedoch an Corona erkrankt.

Der für diese Woche geplante Prozess gegen einen ehemaligen Pressesprecher im Wiener Rathaus entfällt. Die Verhandlung - angeklagt ist schwere Nötigung - wurde vom Wiener Landesgericht kurzfristig abberaumt und auf den 23. März verlegt. Dem Vernehmen nach hat sich der Angeklagte mit dem Coronavirus infiziert.

Angeklagter soll Ex-Mann der Ehefrau gedroht haben

Der Mann steht im Verdacht, dem Ex-Mann seiner Ehefrau mit der Vernichtung dessen wirtschaftlicher Existenz gedroht zu haben. In einem Telefonat soll er dem Gastro-Unternehmer unter Betonung seiner beruflichen Stellung und seiner damit verbundenen Kontakte ("Ich bin der Staat!") erklärt haben, er werde ihm "jedes Lokal, jede Immobilie zudrehen".

Hintergrund dürfte ein Streit um das Besuchsrecht für die Kinder des Gastronomen gewesen sein, die dieser mit der nunmehrigen Frau des Angeklagten hat. Der Mann wurde nach Bekanntwerden der gegen ihn gerichteten Vorwürfe von der Stadt Wien entlassen. Dagegen hat er beim Arbeits- und Sozialgericht eine Klage auf Wiedereinstellung eingebracht.

(APA/Red)

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