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Pristina protestiert gegen serbische Eisenbahnen

Die Entscheidung der serbischen Eisenbahnen, den täglichen Passagierverkehr mit Zvecan im Nordkosovo wieder aufzunehmen, hat Proteste in Pristina (Prishtina) ausgelöst.

Über die Wiederaufnahme des Eisenbahnverkehrs am vergangenen Sonntag waren weder die EULEX-Mission noch die kosovarischen Behörden im Voraus informiert worden.

Der Verkehrsminister des Kosovo, Fatmir Llimaj, forderte laut der Tageszeitung “Zeri” den EULEX-Chef Yves de Kermabon auf, die “gesetzwidrigen Züge aus Serbien” aufzuhalten. Es handle sich nämlich um eine “Verletzung der Souveränität des Kosovo”. Kermabon ist nach “Zeri”-Informationen aber der Ansicht, dass die Frage des Eisenbahnverkehrs nicht in die Zuständigkeit der EU-Mission falle. Diese soll vor allem Sicherheitsaufgaben im Kosovo übernehmen, der in den Augen der meisten EU-Staaten von Serbien unabhängig ist.

Zvecan liegt etwa 38 Kilometer von der Grenze des Kosovo zu Serbien entfernt. Die serbischen Eisenbahnen hatten nach der einseitigen Ausrufung der Unabhängigkeit des Kosovo im Februar nach fast neun Jahren bereits einmal den Passagier- und Güterverkehr mit Zvecan wiederhergestellt. Dieser wurde daraufhin unterbrochen, nachdem Belgrad von der UNO-Verwaltung (UNMIK) des Bruchs der UNO-Resolution 1244 zum Kosovo beschuldigt wurde. Mit dieser Resolution war die UNO-Verwaltung im Kosovo eingerichtet worden, die nun weitgehend von der EULEX abgelöst werden soll. Bei der UNO-Mission heißt es nun, dass sie für den Eisenbahnverkehr nicht mehr verantwortlich sei, berichtete “Zeri”.

Die serbischen Behörden haben die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkannt und sehen ihn weiterhin als seine Provinz an. 53 der 192 UNO-Staaten haben die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt, als bisher letztes Mikronesien.

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