Power-Nap: Nicht der Schlaf, sondern das Einschlafen bringt's

Nicht der kurze Schlaf selbst, sondern der Vorgang des Einschlafens bringt laut Olaf Lahl von der Universität Düsseldorf (Deutschland) die positiven Wirkungen des sogenannten Power-Nappings.

Wie die Wissenschaftszeitschrift “New Scientist” in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet, stellte der Schlafforscher Gedächtnis-Versuche mit und ohne Fünf-Minuten-Schlaf an.

Viele kennen und nutzen den erfrischenden Effekt eines Zehn- Minuten-Nickerchens, obwohl die meisten Theorien der Schlafforscher Gegenteiliges behaupten. Es bedürfe jedenfalls mehr Schlaf um einen Effekt zu sehen. Lahl hat nun mit Studenten Gedächtnistests angestellt, bei denen sie die Probanden Wörter merken sollten. Ein Teil der Studenten durfte vor am Start der Tests für fünf Minuten – aber nicht mehr – einnicken, der Rest musste auf den Genuss verzichten. Es zeigte sich, dass die Kurzschläfer signifikant bessere Resultate lieferten, als die Nichtschläfer.

Nachdem der Schlaf trotz der Kürze einen klaren Effekt zeigte, vermutet Lahl nun, dass der Vorgang des Einschlafens und nicht der Schlaf selbst für die positiven Wirkungen verantwortlich ist. Viele Menschen kennen die seltsamen Gedanken während der Phase des Einschlafens, wenn aktuelle Überlegungen plötzlich traumhaft “verrückte” Dimensionen annehmen. Es ist, als würden die Gedanken in dieser Phase neu geordnet und das macht den Effekt etwa auf das Gedächtnis aus.

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