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Positive Bilanz zu Hotline für Corona-Hilfen des BMF

Seit einem Jahr hilft die Hotline bei Fragen rund um Coronahilfen.
Seit einem Jahr hilft die Hotline bei Fragen rund um Coronahilfen. ©pixabay.com (Sujet)
Das Finanzministerium stellt der eigenen Hotline zu Fragen rund um Corona-Hilfen nach einem Jahr des Betriebes ein gutes Zeugnis aus.

Unter der Telefonnummer 050 233 770 werden seit einem Jahr unter anderem Auskünfte zu steuerrechtlichen Erleichterungen, Kurzarbeit, Härtefallfonds, Ausfallsbonus, diversen Hilfs-Fonds, Fixkostenzuschuss, Umsatzersatz und Verlustersatz erteilt. Und das werde "sehr gut angenommen". Nahezu alle Fragen und Anliegen würden "sofort beantwortet", teilte das BMF mit.

Coronahilfen-Hotline wird gut angenommen und funktioniert

Die Hotline ist laut Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) deswegen eingerichtet worden, damit Unternehmer den Überblick über die verschiedenen Hilfsinstrumente bewahren können. Die Nachfrage nach dem Service- und Informationsangebot des Finanzministeriums (BMF) war hoch. In dem Jahr seit dem 20. April 2020 wurden 361.000 Anliegen bearbeitet. Es gab rund 346.000 Telefonate und rund 15.000 E-Mails, die beantwortet wurden.

Der Großteil der Anrufe in den vergangenen zwölf Monaten betraf den Umsatzersatz, den Fixkostenzuschuss sowie Garantien. Zu Beginn der Krise wurden vor allem Fragen zum Härtefallfonds und zur Kurzarbeit gestellt.

99 Prozent der Fragen können sofort beantwortet werden

"Erfreulicherweise konnten wir 99,6 Prozent der 361.000 Anliegen bereits beim Erstkontakt lösen", so Blümel, der sich bei den Hotline-Mitarbeitern bedankte. "Sie leisten seit mehr als einem Jahr einen äußerst wichtigen Beitrag im Sinne einer serviceorientierten Finanzverwaltung und für unsere heimischen Betriebe und Arbeitsplätze."

Die durchschnittliche Wartezeit, bis Anrufer an einen Agenten gelangen, beträgt laut BMF weniger als eine Minute. Die Fragen werden im Schnitt binnen vier Minuten beantwortet. Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 15:30 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr erreichbar. Zusätzlich können auch schriftliche Anfragen via Kontaktformular auf der Website des BMF oder unter der E-Mail-Adresse corona.hotline@bmf.gv.at gestellt werden.

Corona-Kurzarbeit macht größten Teil bei finanziellen Hilfen aus

Per 20. April heuer waren laut BMF folgende Coronahilfen ausbezahlt oder genehmigt: Fast 10,6 Mrd. Euro für die Corona-Kurzarbeit (7,4 Mrd. Euro vom AMS ausbezahlt), knapp 5,5 Mrd. Euro Stundungen der Finanz von Einkommensteuer und Körperschaftsteuer sowie Zahlungserleichterungen, 3,29 Mrd. Euro für den Umsatzersatz, 826 Mio. Euro für den Ausfallsbonus, knapp 812 Mio. Euro für den Fixkostenzuschuss I, fast 164 Mio. Euro für den Fixkostenzuschuss II bis 800.000 Euro, beinahe 1,4 Mrd. Euro über den Härtefallfonds, den die Wirtschaftskammer abwickelt, gut 3 Mrd. Euro für Garantieübernahmen und gut 4 Mrd. Euro für COVID-19-Garantien der COFAG.

(APA/Red)

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