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Popmonat April: Eine Legende kehrt nach Wien zurück

Bob Dylan besucht im April Wien.
Bob Dylan besucht im April Wien. ©APA/AFP/FRED TANNEAU
Im April taut nicht nur die Natur auf - auch im Konzertkalender geht es heiß her. So stattet etwa Folk-Rock-Legende Bob Dylan Wien einen Besuch ab, am Ende des Monats findet der Electric Spring im Museumsquartier statt.

Der Eurovision Song Contest, der Mitte Mai in Tel Aviv über die Bühne gehen wird, wirft im April seinen Schatten voraus. Jedenfalls für die heimische Starterin Paenda, die mit ihrem neuen Album die Werbetrommel rührt. Der kommende Konzertmonat hat weiters große Namen wie Bob Dylan oder Lenny Kravitz zu bieten, während die Festivallandschaft schön langsam aus dem Winterschlaf erwacht.

Paenda tritt in der Grellen Forelle auf

Gabriela Horn alias Paenda lädt am 23. April in die Grelle Forelle in Wien, um nicht nur den ESC-Song “Limits” erklingen zu lassen, sondern mit dem Auftritt Lust auf ihre neue Platte “Evolution II” zu machen. Geradezu eine Song-Contest-Ikone ist die Gewinnerin von 2014, Conchita: Sie ist am 13. April im Linzer Musiktheater zu erleben. Bleibt die spannende Frage, ob Tom Neuwirth nur seine bärtige Kunstfigur zu Ehren kommen lässt oder aber sein neues Electroprojekt Wurst ein paar Spuren bei der Diva hinterlassen hat.

Zwei große Namen der heimischen Pop- und Alternative-Szene machen indes Lust auf das, was 2019 noch kommen soll: Einerseits spielt Anja Plaschg als Soap&Skin am 3. April im Wiener Konzerthaus, was den Auftakt zu ihrer Europatournee im Rahmen der neuen Platte “From Gas to Solid / you are my friend” markiert und schließlich in einem Arena-Open-Air am 13. September gipfelt. Andererseits beginnen Bilderbuch mit einem Gig in Innsbruck den Österreichteil ihrer aktuellen Konzertreise (24. April). Auch die Band um Sänger Maurice Ernst zieht es heuer noch ins Freie, stehen doch vor Schönbrunn ebenso zwei Open-Air-Konzerte an (24. und 25. Mai) wie in Linz und Graz.

Bob Dylan tourt durch Wien und Innsbruck

Quer über das Land verteilte Konzertfreuden liefert auch Singer-Songwriter-Legende Bob Dylan, der das Touren einfach nicht lassen kann: Der Literaturnobelpreisträger steht seinen Fans zwei Mal im Wiener Konzerthaus gegenüber (16. und 17. April), bevor es ihn weiter nach Innsbruck zieht (19. April). Hier wie dort werden wohl Sonnenbrille und Hut nicht fehlen. Stilsicher im Auftreten ist üblicherweise auch Lenny Kravitz: Ob er beim Ski-Saisonfinale am 30. April in Ischgl aber zu Moonboots und Gletscherbrille greift, darf dann doch bezweifelt werden. Immerhin serviert er knackigen Rock’n’Roll auf Schnee.

Etliche Angebote gibt es in Sachen eingängiges Songmaterial: Der kanadische Jungspund Shawn Mendes kommt am 3. April in die Wiener Stadthalle, Freunde von Pop mit schottischem Akzent kommen bei Amy Macdonald auf ihre Kosten (7. April im Gasometer), und italienisches Flair ist bei Eros Ramazzotti am 15. April in der Wiener Stadthalle zu erwarten. Der Italobarde hatte im APA-Interview bereits vor einigen Monaten Lust auf seinen Auftritt gemacht: “Ich stehe auf der Bühne, seit ich 20 Jahre alt bin, und es ist immer noch meine große Leidenschaft. (…) Da ist mehr Tempo, es wird gefeiert!”

Keineswegs fad oder langsam ist auch Chilly Gonzales: Der kanadische Pianist schaut mit Kollegen am 28. April im Konzerthaus vorbei, bevor er im Sommer nochmals nach Wien kommt, um das Jazz Fest zu beehren. Gern gesehene Gäste sind auch The Notwist, verbindet die deutsche Band doch wie nur wenige Acts verkopften Anspruch, elektronische Finesse und zügellose Spielfreude. Am 3., 4. und 5. April macht man in Graz, Wien und Wels Station. Seine durchwegs gelungene neue Platte “Gallipoli” stellt wiederum Zach Condon als Beiruat am 14. April im Gasometer vor.

Hardcore in der Wiener Arena

Und wem nun doch ein wenig die härtere Schiene abgeht: Mit dem kraftvollen Doppel aus Unearth und Darkest Hour beginnt der Monat in der großen Halle der Wiener Arena. Eine Woche später am 8. April schaut die britische Combo Crippled Black Phoenix vorbei, die sich gerne mittels uferloser Jams und ungewöhnlicher Songstrukturen zum Höhepunkt schraubt. Deutlich knackiger legen es da Defeater an: Die US-Hardcoreband veröffentlicht Mitte Mai ihr neues, selbstbetiteltes Album. Erste Kostproben daraus wird es wohl auch am 23. April in der Arena geben, bevor sechs Tage später ebendort All Them Witches ihre psychedelischen Rockgeneratoren anwerfen. Die große Geste des Metal halten indes Disturbed am 24. April in der Stadthalle bereit.

Electric Spring im Museumsquartier

Und dann gibt es noch die ersten Festival zu besuchen: Am 25. April startet das zweitägige Electric Spring im Wiener Museumsquartier. Unter dem Motto “What the People Want” hat Kuratorin Dalia Ahmed Acts wie Kids n Cats, T-Ser und Euroteuro geladen. In Krems hebt am 26. April das über zwei Wochenenden gezogene donaufestival an, das neben Performances und Ausstellungen auch wieder reichlich Musik bereithält. Die Auswahl reicht von Rapperin Kate Tempest über die düsteren Sounds von Godflesh bis zum eingängigen Pop von Lafawndah. Und gleich einen ganzen Monat dauert das Wienerlied-Festival wean hean, das am 27. April im Reaktor (das ehemalige Grand Etablissement Gschwandner) eine “Getaktete Vernetzung” bietet. Mit dabei sind u.a. Roland Neuwirth und die Gesangskapelle Hermann.

(APA/red)

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