Polizist in Wien-Neubau von Hund gebissen - Pfefferspray-Einsatz

Bei einer Amtshandlung gegen "Herumlungernde" erlitt ein Polizist einen Hundebiss
Bei einer Amtshandlung gegen "Herumlungernde" erlitt ein Polizist einen Hundebiss ©APA (Sujet)
Als er gemeinsam mit Kollegen versuchte, zwei vor einem Geschäft in Wien-Neubau herumlungernde Personen zu "entfernen", ist ein Polizist am Freitagnachmittag von einem Hund gebissen worden. Die Beamten setzten Pfefferspray gegen den Vierbeiner ein.

Passanten hatten knapp vor 17.00 Uhr die Polizei gerufen, weil sie sich in der Neubaugasse von einem Mann und einer Frau belästigt fühlten, die sich vor dem Geschäft hingelegt hatten und schliefen. Die beiden hatten drei Hunde bei sich.

Hund verteidigte schlafende Halter

Beim Versuch, das Paar zu wecken, wurden die Vierbeiner laut einer Aussendung der Landespolizeidirektion aggressiv. Ein Hund biss einen Beamten, worauf die Schlafenden erwachten. Sie sollen die Ausweisleistung verweigert haben und ausfallend geworden sein.

Polizei setzt Pfefferspray gegen Vierbeiner ein

Die Hunde konnten erst mittels Einsatz eines Pfeffersprays gebändigt werden. Ihre Besitzer wurden vorläufig festgenommen und in weiterer Folge wegen mehrerer Verwaltungsdelikte und fahrlässiger Körperverletzung auf freiem Fuß angezeigt. Die Hunde wurden an eine Vertrauensperson abgegeben. Der verletzte Beamte musste  nach dem Vorfall in Neubau vom Dienst abtreten.

(apa/red)

 

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