Polizei-Großeinsatz: "Schüsse" in Wien-Mariahilf waren nur defekte Lüftung

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, konnte aber schnell Entwarnung geben.
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, konnte aber schnell Entwarnung geben. ©APA/BARBARA GINDL
Vermeintliche Schüsse in Wien-Mariahilf entpuppten sich am Freitag als Defekt in einer Badezimmerlüftung. Cobra und Wega waren in Alarmbereitschaft, es war aber eher ein Fall für einen Handwerker.

In ihrem Badezimmer wollte eine Frau in der Gumpendorfer Straße in Wien-Mariahilf am Freitag über die Lüftung Schüsse gehört haben. Sie verständigte die Polizei per Notruf, ein Großaufgebot rückte aus, die Sondereinheiten Wega und Cobra wurden in Alarmbereitschaft gesetzt. Ermittelt wurde ein Defekt in der Lüftung. Die dumpfen Geräusche sind damit eher ein Fall für Handwerker als für Spezialeinheiten der Exekutive.

Großtrupp der Polizei rückte an

Wegen der unklaren Ausgangslage setzten sich neben dem für den Rayon zuständigen Streifenwagen zahlreiche weitere Fahrzeuge der Landespolizeidirektion Wien in Bewegung und begaben sich zum Ort des vermeintlichen Geschehens auf der Gumpendorfer Straße. Auch Beamte der Bereitschaftseinheit eilten herbei, wie die Polizei berichtete.

"Es konnte jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Beamte begaben sich im Zuge der Gefahrenerforschung zu der Dame und stellten im Badezimmer fest, dass die Lüftung in regelmäßigen Abständen dumpfe Geräusche von sich gab, wobei es sich um einen Defekt handeln dürfte", hieß es im Bericht vom Samstag.

(APA/red)

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