AA

Politiker und Mediziner rufen zur Teilnahme an Massentests in NÖ auf

Von der Landespolitik und Medizinern gibt es Teilnahmeaufrufe.
Von der Landespolitik und Medizinern gibt es Teilnahmeaufrufe. ©AP (Sujet)
Morgen starten die Massentests in den niederösterreichischen Gemeinden. Sowohl Politiker als auch Experten verweisen auf die Wichtigkeit der Teilnahme, bislang gab es über 425.000 Anmeldungen.

In Niederösterreich haben sich bis Freitagmittag mehr als 425.000 Personen für die am (morgigen) Samstag startenden zweitägigen Corona-Massentests angemeldet. Bei 1,530.000 Berechtigten entspricht dies einer Quote von rund 28 Prozent. Weniger als 24 Stunden vor dem Start an den 1.276 Teststraßen gab es Teilnahmeaufrufe seitens der Landespolitik sowie von Medizinern.

Anmeldequote in Niederösterreich bei rund 28 Prozent

"Die Tests sind ein wichtiger Baustein, um aus der Pandemie herauszukommen. Viele Menschen haben keine Symptome und wissen daher nicht, wenn sie andere Leute anstecken", hoben LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) in einer Aussendung hervor. Das könne die Pandemie verlängern und im schlimmsten Fall Menschenleben gefährden. "Mit den Flächentests wollen wir Infektionsketten erkennen und brechen."

Untersucht wird in den 573 Kommunen grundsätzlich von 8.00 bis 18.00 Uhr. Sollte ein positives Resultat vorliegen, erfolgt eine Überprüfung mittels PCR-Test an einer der bestehenden Drive-in-Stationen. Diese warten von Samstag bis kommenden Mittwoch mit bis 19.00 Uhr verlängerten Öffnungszeiten auf. "Unterdessen bereiten wir auch alles für ein intensives Contact Tracing vor, denn wir setzen neben den Schnelltests auch auf das Nachverfolgen der Kontakte von positiv Getesteten", fügten Pernkopf und Königsberger-Ludwig hinzu.

Experten verweisen auf Wichtigkeit der Massentests

Auf die Wichtigkeit der Flächentests wurde am Freitag auch von zahlreichen Experten hingewiesen. Dazu zählten neben Markus Klamminger, dem Direktor für Medizin und Pflege in der niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur, auch der Rektor der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Rudolf Mallinger, und Patientenanwalt Gerald Bachinger.

Organisiert werden die Massentests in Niederösterreich von den Gemeinden. Zielgerichtete Unterstützung erfolgt dabei auch durch das Bundesheer. Im Einsatz stehen einer Aussendung vom Freitag zufolge in 17 Bezirken bzw. Statutarstädten rund 400 Soldaten sowie zivile Bedienstete, 40 davon sind Sanitäter.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Politiker und Mediziner rufen zur Teilnahme an Massentests in NÖ auf
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen