Plaudernetz der Caritas mit bis zu 100 Telefonaten täglich

Bis zu 100 Telefonate werden täglich geführt.
Bis zu 100 Telefonate werden täglich geführt. ©pixabay.com (Sujet)
Mehr als 10.000 Mal hat das Caritas-Projekt Plaudernetz gegen Einsamkeit in der Coronakrise bisher geholfen. Täglich würden bis zu 100 Telefonate geführt.

"Die Telefonnummer 05/1776-100 hat Menschen zusammengebracht, die sich noch nie davor gesehen oder gesprochen haben. Sie konnten miteinander plaudern, ihre Sorgen und Ängste loswerden und sich mit jemandem verbunden fühlen", sagte Klaus Schwertner, geschäftsführender Caritasdirektor der Erzdiözese Wien.

Plaudernetzwerk: Zusammenarbeit wurde verlängert

Die im ersten Lockdown gestartete Zusammenarbeit mit dem technischen Partner Magenta wurde verlängert. "Bereits vor der Coronakrise gab es in Österreich laut einer Befragung rund 372.000 Menschen, die niemanden für persönliche Gespräche in ihrem Umfeld haben", gab Schwertner zu bedenken. Die Pandemie habe das Problem "noch einmal deutlich verschärft". Entgegengenommen werden die Anrufe von Freiwilligen, aktuell 3.410 an der Zahl. Täglich werden bis zu 100 Gespräche zwischen 12.00 und 20.00 Uhr entgegengenommen, im Schnitt dauern sie 30 Minuten.

Das von der Stadt Wien geförderte Plaudernetz ist keine Krisen- oder Expertenhotline, sondern ein Angebot für die kleinen und großen alltäglichen Gespräche, die den Menschen derzeit oft fehlen. Die Anrufenden bleiben anonym. Weiterhin werden Menschen gesucht, die als Plauderpartner mitmachen wollen.

(APA/Red)

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