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Platz für Persönliches

Annemarie Felder (GVA Koordinatorin), Bruno Strolz (Gastgeber des Alpina Lech), Christian Schützinger (Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus) und Joachim Kresser (Bereichsleiter Entwicklung bei Vorarlberg Tourismus).
Annemarie Felder (GVA Koordinatorin), Bruno Strolz (Gastgeber des Alpina Lech), Christian Schützinger (Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus) und Joachim Kresser (Bereichsleiter Entwicklung bei Vorarlberg Tourismus). ©Angela Lamprecht
„Ich habe Platz für 30 Gäste“, sagt Bruno Strolz, Hausherr und leidenschaftlicher Gastgeber des Hotels Alpina in Lech. Diese Plätze waren schnell gefüllt.
GVA zu Gast im Hotel Alpina

Tourismusfachleute aus dem ganzen Land tauschten sich darüber aus, was „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ (GVA) für sie ausmacht.

Geladen hatte das GVA Tourismusnetzwerk – eine Initiative von Vorarlberg Tourismus. Es lädt regelmäßig in Betriebe ein, die die Werte der Vorarlberger Tourismusstrategie 2030 bereits leben. „Sie sollen Branchenkolleg:innen dazu inspirieren, wie weltoffene Regionalität, nachhaltige Entwicklung, faire Kooperation und authentische Gastfreundschaft in den Alltag übersetzt werden können“, erklärt GVA Koordinatorin Annemarie Felder.

Das Alpina steht am selben Ort wie Bruno Strolz’ 400 Jahre altes Elternhaus, das er wegen des schlechten Zustands in der ursprünglichen Größe neu aufbaute. Die Kleinheit des Holzhauses sei ein großer Vorteil. „Ich wollte es überschaubar, so stelle ich mir das Gastgeben vor. Dann bleibt Platz für Persönliches“, sagt Bruno Strolz. Ihm und seiner Partnerin Gabriele Walch geht es darum, gute Begegnungen zu schaffen, sowohl für Gäste als auch für Mitarbeiter:innen. Diese Haltung leben die beiden auch in ihrem Erstberuf als professionelle Organisationsentwickler im Management Center Vorarlberg.

„Betriebe, die Gastfreundschaft so authentisch leben, sind Mitgestalter:innen unseres Lebensraums“, betont Vorarlbergs Tourismusdirektor Christian Schützinger. „Davon profitieren sowohl Gäste als auch Einheimische“, ergänzt Joachim Kresser, Bereichsleiter Entwicklung bei Vorarlberg Tourismus. Großes Interesse am Austausch hatten Kathrin Groß und Anton Fröwis vom Hotel Post Bezau, Simone Kessler von der Hütte auf Fegg, Ruth Burtscher, Gastgeberin der Ferienwohnungen Klösterle, Felix Roesger vom Hotel Gasthof Post in Lech und Karl Grabher vom Hotel Hubertushof Stuben.

Bei Kaffee und Kuchen in der gemütlichen Stube diskutierten auch Sofia Riegler vom Chalet Anna Maria, Marina Nenning von Tourismus Sibratsgfäll, Monika Gärtner vom Lechmuseum, Andrea Ruckendorfer, Head of Events bei Lech Zürs Tourismus, sowie Hermann Fercher, Tourismusdirektor von Lech Zürs, sowie Simone Mangold und Fabienne Rüf vom vorarlberg museum.

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