Plagiatsverdacht bei Wiener Charta

Plagiatsverdacht: Die grafische Gestaltung der Wiener Charta soll kopiert werden sein.
Plagiatsverdacht: Die grafische Gestaltung der Wiener Charta soll kopiert werden sein. ©dapd
Seit Montagmorgen können Themen für die Wiener Charta eingebracht werden, seit Montagnachmittag steht ein Plagiatsverdacht im Raum. In einer Aussendung am Montagabend nimmt die Wiener Stadtregierung Stellung zu den Vorwürfen. Nicht die Inhalte, wohl aber die grafische Aufmachung soll ein Plagiat sein.
Mitmachen bei der Wiener Charta
Start der Wiener Charta

Die Stadt Wien hat kürzlich den Prozess der Wiener Charta gestartet. Die Wiener Charta ist ein BürgerInnenbeteiligungsprozess, in dessen Rahmen die Prinzipien für ein gutes Zusammenleben von den Wienerinnen und Wienern selbst formuliert werden. Die Entwürfe für das grafische Design der Folder, Plakate, Inserate und anderer Artikel wurden der in der MA17 angesiedelten Projektleitung Wiener Charta von einer Kreativagentur präsentiert. “Selbstverständlich ging die Stadt davon aus, dass die kreativen Entwürfe von der Agentur stammen.”, heißt es in der Aussendung vom Montagabend.

Stadt will in der Plagiats-Causa Einigung mit Designerin

Sofort als die Stadt Wien Kenntnis erhielt vom Vorwurf des Plagiats – der Plakatentwurf von Vianina war der Projektleitung zuvor nicht bekannt – hat die Projektleitung die Agentur mit allem Nachdruck aufgefordert, umgehend in Kontakt mit der betreffenden Designerin, Nina Wilsmann, zu treten und eine Einigung herbeizuführen.
(APA)

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