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Pferde helfen Kindern

Der Verein "e.motion" erweitert sein Pferdetherapie-Zentrum am Gelände des Wiener Otto-Wagner-Spitals mit der Errichtung einer neuen Stall- und Therapiehalle.

Die Stadt stellt dafür das Gelände zur Verfügung und wird ab der geplanten Fertigstellung im April 2008 die laufenden Betriebskosten übernehmen. Die Kosten für den Bau, für den heute, Mittwoch, der Spatenstich erfolgte, trägt der Verein mit Hilfe von Sponsoren selbst.

Die neue Halle bringe sowohl für die zu therapierenden Klienten als auch für die Pferde große Vorteile, freute sich Roswitha Zink von „e.motion“ im Gespräch mit der APA: „Bisher haben wir teilweise in einem Baucontainer gearbeitet. Im Herbst und Winter mussten wir die Therapien wetterbedingt überhaupt abbrechen.“ Da in der Halle auch die Stallungen untergebracht werden, „können die Tiere künftig zu 100 Prozent artgerecht eingestellt werden“, so Zink.

„e.motion“ bietet seit mittlerweile zehn Jahren die so genannte Equotherapie in Wien-Penzing an. Bei der aus dem Heilpädagogischem Reiten hervorgegangenen Therapieform mit Pferden – das lateinische Wort „equus“ bedeutet Pferd – stehen heilpädagogisch-psychologische Ziele im Vordergrund. Damit werden speziell Kinder und Jugendliche unterstützt, die mit besonderen Herausforderungen – etwa Krankheit, Gewalt oder Behinderung – zu Rande kommen müssen. Derzeit betreuen fünf Therapeuten mit elf Pferden rund 300 Klienten.

Wesentliches Ziel ist laut Angaben des Vereins, die Betroffenen in eine soziale Gruppe zu integrieren und ihnen zu helfen, ein Leben in Eigenständigkeit zu führen. Darüber hinaus soll die Equotherapie u.a. zur Stärkung des Selbstvertrauens, zur Steigerung der Konzentrations- und Lernfähigkeit sowie zur Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit beitragen.

Dieses Angebot sei ein wichtiges Element in der breiten Palette an Therapiemöglichkeiten, die die Stadt Wien über ihre Einrichtungen und mit vielen Partnerorganisationen anbiete, erklärten Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und Vizebürgermeisterin Renate Brauner (beide S) dazu in einer Aussendung. Die Kosten für eine Pferdetherapie werden von den Krankenkassen bislang nicht übernommen.

Der gemeinnützige Verein kooperiert u.a. mit der Uni Wien, der Veterinär-Uni Wien und dem Tiergarten Schönbrunn, die die Arbeit wissenschaftlich begleiten und nötigenfalls Forschungseinrichtungen zur Verfügung stellen. Im Zuge der Eröffnung der neuen Halle will „e.motion“ zwischen 11. und 13. April 2008 eine EU-Konferenz zum Thema „Mensch und Pferd im Dialog“ abhalten.

www.pferd-emotion.at

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