Pegida- und No-Pegida - Demo in Wien: Umleitungen im Überblick

Die Einschränken der Öffis in Wien im Überblick
Die Einschränken der Öffis in Wien im Überblick ©APA/HERBERT P. OCZERET
Rund um die Pegida- und NoPegida-Demonstrationen am 2. Februar in Wien kommt zu  Verkehrsbehinderungen. Wir haben alle Einschränkungen im Überblick.

City-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel äußerte ihre Hoffnung, dass die Polizei auch heute Abend Ausschreitungen verhindern kann. Dass die Innere Stadt wiederum zum Schauplatz von Demonstrationen wird, und die Vereinsbehörde dies auch zulässt, ist für Stenzel “im Prinzip zu hinterfragen, denn die Örtlichkeiten, aber auch der Zeitpunkt von Demonstrationen sind eine Frage des Ermessens”. Überlegt werden sollte nach Ansicht Stenzels auch, nach dem Vorbild von Genf die Organisatoren von Demonstrationen für etwaige Schäden – unabhängig davon, ob sie diese verursacht haben – zur Kasse zu bitten.

“Einmaliges Schauspiel” in Wien?

Die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler, betonte zwar das Recht der Pegida, auf die Straße zu gehen, sie hofft aber, dass dies in Wien ein “einmaliges Schauspiel” bleibe. Es sei nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin “Charlie Hebdo” “höchst bedenklich”, dass Menschen auf die Straße gehen und “schreien, der Islam ist schuld am Leid dieser Welt”, meinte Windbüchler am Rande einer Pressekonferenz.

Auch die Sprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Carla Amina Baghajati, äußert die Hoffnung, dass sich aus Pegida in Österreich kein ernst zu nehmendes Phänomen entwickeln wird. “Hass und Ausgrenzung sind nie ein Rezept, um eine Gesellschaft in ihrem Wir-Gefühl zu stärken”, meinte Baghajati in einer Aussendung. “Die aggressive und menschenfeindliche Rhetorik heizt diffuse Ängste in der Bevölkerung an, um sich dann in islamfeindlichen radikalen Parolen zu ergehen.”

Die Einschränkungen im Überblick

Für das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) dient Pegida in Österreich Rechtsextremen und Neonazis als “Tarnmantel”, um “endlich wieder einmal auf der Straße Präsenz zu zeigen”. Auch die Offensive gegen Rechts verwies darauf, dass hinter Pegida Wien bekannte Rechtsextreme stünden.

Aufgrund der Demonstrationen wird es auch wieder zu Verkehrsbehinderungen in der Wiener Innenstadt kommen. Die City-Buslinien 1A, 2A und 3A werden ab circa 17. 00 Uhr eingestellt, bei den Ringlinien könne es – je nach Entwicklung – zu Kurzführungen oder Umleitungen kommen, teilte ein Sprecher der Wiener Linien mit. Die Wiener Linien empfehlen, auf die U-Bahn auszuweichen bzw. die Durchsagen zu beachten.

>> Über 1.000 Polizisten im Einsatz

(APA)

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