Passanten überwältigen Handy-Räuber in der U6

Als das Opfer einen der Täter am späteren Abend zufällig in der U-Bahn sah, bat er Passanten um Hilfe.
Als das Opfer einen der Täter am späteren Abend zufällig in der U-Bahn sah, bat er Passanten um Hilfe. ©Wiener Linien/ Johannes Zinner
In der Nacht auf Sonntag wurde ein 21-Jähriger vor der U-Bahn-Station Längenfeldgasse ausgeraubt und verletzt. Als er später die Täter wieder am Bahnsteig sah, bat er Passanten um Hilfe. Diese griffen beherzt ein und konnten den Verdächtigen überwältigen.

Gegen 02.00 Uhr am Sonntag, den 20.5.2012, wurde ein 21-jähriger Mann vor der U6-Station Längenfeldgasse Opfer eines Handyraubes. Der junge Mann wurde von zwei Unbekannten angesprochen, ob er eine Bankomatkarte hätte, damit sie sich Zigaretten kaufen können. Nachdem der hilfsbereite 21-Jährige seine Karte aus der Hosentaschegeholt hatte, schlugen und traten beide auf ihn ein und forderten die Herausgabe seines Mobiltelefons. Das Opfer übergab ihnen seine zwei Handys und die Täter liefen damit davon.

Passanten helfen den Handy-Räuber zu überwältigen

Nur kurze Zeit später entdeckte der 21-jährige Mann den Täter, der ihm die beiden Handys raubte, am Bahnsteig der U6 wieder und bat kurzerhand zwei Passanten um Hilfe. Ohne zu zögern halfen die beiden 34-Jährigen dem Opfer, hielten den 24-jährigen Beschuldigten an und übergaben ihn den rasch eingetroffenen Polizisten. Bei dem Vorfall erlitt das Opfer diverse Abschürfungen sowie Schwellungen im Gesichtsbereich.

Der 24-jährige Witalij K befindet sich derzeit in Haft. Die Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Wien sind im Gange.

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