Parlamentswahlen in Luxemburg

Bei den Parlamentswahlen in Luxemburg haben die Christdemokraten von Ministerpräsident Jean-Claude Juncker zugelegt. Nach Auszählung der Stimmen in rund 17 Prozent der Wahlbüros lag Juckers CSV mit 36,77 Prozent der Stimmen am Sonntag erwartungsgemäß voran.

Dahinter folgte der bisherige Koalitionspartner der Christdemokraten, die Liberalen (DP), mit 19,23 Prozent und die oppositionelle Sozialistische Arbeiterpartei (LSAP) mit 17,21 Prozent.

Zulegen konnte auch das rechtspopulistische Aktionskomitee für Demokratie und Rentengerechtigkeit (ADR), das mit 13,47 Prozent vor den Grünen liegt, die auf 11,40 Prozent kommen. Sollte sich das Ergebnis bestätigen, hätte Juncker mehrere Koalitionspartner zur Auswahl. Bereits vor der Wahl war über die Bildung einer schwarz-roten Koalitionsregierung im Großherzogtum spekuliert worden. Rund 225.000 Luxemburger waren aufgerufen, 60 Parlamentsabgeordnete für die nächsten fünf Jahre zu wählen.

In Luxemburg fanden am Sonntag parallel zu den Parlamentswahlen auch Europawahlen statt. Juncker gilt als möglicher Kandidat für die Nachfolge von EU-Kommissionspräsident Romano Prodi. Der Luxemburger Regierungschef hat aber mehrfach dementiert, nach Brüssel wechseln zu wollen.

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