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Parkplatzsuche in Städten kostet Geld und Nerven: Unzufriedenheit in Wien

Die Wiener sind alles andere als zufrieden mit der Parkplatzsituation.
Die Wiener sind alles andere als zufrieden mit der Parkplatzsituation. ©APA
Die Parkplatzsuche in Städten kostet nicht nur Geld, sondern auch Nerven. 38 Prozent der Österreicher sind unzufrieden mit der Parkplatzsituation in Österreichs Stadtzentren und beschreiben sie als schlecht bzw. sehr schlecht, in Wien sind es sogar 46 Prozent.
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Nur jeder Fünfte zahlt monatlich nichts für das Abstellen seines Gefährts, zeigte eine aktuelle Umfrage von AutoScout24. Für die Erhebung der Innofact AG zum Thema “Parken in der Großstadt” wurden 1.025 österreichische Autofahrer befragt.

Mehr als zwei Drittel der österreichischen Autofahrer (70 Prozent) geben monatlich bis zu 49 Euro für Stellplatzmieten, Parkpickerl, Parkgebühren oder Strafzettel aus. Jeder Zehnte berappt zwischen 50 Euro und 199 Euro pro Monat – in Wien greift sogar knapp ein Viertel der Autofahrer (22 Prozent) so tief in die Tasche.

Zu wenig kostenlose Parkplätze

Zu wenig kostenlose Parkplätze (49 Prozent) und hohe Parkgebühren (46 Prozent) gehören zu den Hauptärgernissen bei der Parkplatzsuche in den Landeshauptstädten. Auch fehlende freie Parkplätze (44 Prozent) und Autos, die über die Begrenzung des Parkplatzes hinaus abgestellt sind (49 Prozent), erregen die Gemüter der Autofahrer. Die Wiener hingegen echauffieren sich am meisten über zu viele Kurzparkzonen in ihrer Stadt (51 Prozent).

Weil man sich immer wieder in eine andere Lücke zwängen muss, vergessen 43 Prozent der Befragten manchmal, wo ihr Auto steht. Fünf Prozent passiert das sogar öfter. Das Orientierungs- oder Erinnerungsvermögen schwächelt vor allem bei den Wienern (54 Prozent) gelegentlich und bei Frauen (46 Prozent) mehr als bei Männern (41 Prozent).

Mehr zum Thema “Parken in Wien”.

(APA)

 

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