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Paischer geht auf WM-Gold los

Nach Silber und Bronze will er alle schlagen
Nach Silber und Bronze will er alle schlagen ©APA (epa)
WM-Silber und -Bronze hat Ludwig Paischer schon in seiner neun Stück umfassenden Medaillensammlung, deshalb lautet das Ziel des zweifachen Europameisters am Mittwoch zum Auftakt der Judo-WM in Rotterdam ganz klar "Gold". Seit dem Gewinn der EM-Bronzemedaille in Tiflis hat der Salzburger nur in Tunis (Platz drei) und Rio de Janeiro (Sieg) gekämpft.

Der Weltranglistenerste fühlt sich “sogar noch stärker” als vor einem Jahr bei den Olympischen Spielen. In Peking war Paischer erst im Finale am Koreaner Min Ho Choi gescheitert. Olympiasieger Choi wurde heuer in Europa nur beim Turnier in Paris gesehen (Dritter), bei den Asien-Meisterschaften reichte es nicht zum Medaillengewinn. Ein Erstrundenduell in den Niederlanden wäre möglich, doch das schreckt den Österreicher nicht: “Egal, ich muss sowieso alle schlagen, wenn ich Weltmeister werden will. Es wäre schlimm, würde ich nicht von Gold träumen. Jede Medaille in Rotterdam wird ein Erfolg sein, am liebsten hätte ich aber natürlich Gold.”

Den Zufall überlässt der Vorzeigesportler nichts, seit 2003 hat er keine Saison ohne Medaille beendet. Der 27-Jährige ist begehrtes Objekt der Videokameras der Konkurrenz, die ihn bei jeder nur möglichen Gelegenheit studiert. “Lupo ist lange dabei, ist sehr, sehr erfolgreich, ist ein Profi, ist clever. Er wird für die Zukunft natürlich noch ein paar kleine Sachen miteinfügen müssen. Was, das bleibt geheim”, hatte Nationaltrainer Udo Quellmalz bereits in Georgien angekündigt.

Die Vorbereitung war ähnlich jener vor den Sommerspielen abgelaufen: Höhentraining in St. Moritz, Mattentraining in Japan, ein weiteres Camp in der Nähe von Barcelona und die finale Vorbereitung in der Heimat Straßwalchen. “Die Athleten haben hervorragend gearbeitet und eine professionelle Einstellung an den Tag gelegt. Jetzt geht es darum, das auch im Wettkampf umzusetzen”, sagte Quellmalz, der aber anmerkte, dass es im Judo oft sehr schnell gehen kann. “Ein Fehler, und du bist gleich weg.”

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