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Pago-Gründungsstandort Klagenfurt wird Ende 2013 geschlossen

110 Arbeitsplätze gehen bei der Schließung in Klagenfurt verloren. (Bild: Werk in Spanien)
110 Arbeitsplätze gehen bei der Schließung in Klagenfurt verloren. (Bild: Werk in Spanien) ©APA
Der neue Eigentümer der Fruchtsaftfirma "Pago" - der deutsche Fruchtsaftriese Eckes-Granini - gibt den Klagenfurter Gründungsstandort von "Pago" mit Jahresende 2013 auf. Damit gehen 110 Arbeitsplätze in Kärnten verloren.
Pago an Brau Union verkauft

Bisher befanden sich die Zentrale und die Produktion in Klagenfurt. “Pago wird aber weiter eine österreichische Marke bleiben”, sagte Thomas Hinderer, Vorstandsvorsitzender der Eckes-Granini-Gruppe am Montag in Klagenfurt.

“Pago ist ein Sanierungsfall”

“Pago” war erst im Dezember vergangenen Jahres vom Bierkonzern Heineken/Brau Union an Eckes-Granini aus Nieder-Olm bei Mainz verkauft worden. Das Produktionswerk in Klagenfurt sei seit Jahren nicht ausgelastet und arbeite nicht kostendeckend. Das Unternehmen habe seit zwölf Jahren an Umsatz verloren und zuletzt überhaupt keinen Gewinn mehr erwirtschaftet. “Pago ist ein Sanierungsfall”, sagte Hinderer zur APA.

Zentrale nach St. Florian verlegt

Der Firmensitz von “Pago” wird nach dem Abgang in Klagenfurt in die österreichische Eckes-Granini-Zentrale nach St. Florian (Bezirk Linz Land) in Oberösterreich wandern. Von dort aus wurden schon bisher die übrigen Eckes-Granini-Marken in Österreich – wie etwa “Yo”, “Obi” oder auch “Hohes C” betreut. “Die Marke Pago wird also weiterhin in Österreich zu Hause sein und auch von hier aus europaweit gesteuert”, sagte Hinderer. Die Produktion von Pago für den österreichischen Markt werden “lokale Eckes-Granini-Partner” übernehmen. Welche das konkret sind, wollte Hinderer vorerst nicht sagen.

Sozialplan für Mitarbeiter

Für die 110 Mitarbeiter des Klagenfurter Standortes soll nun ein Sozialplan entworfen werden. “Als Familienunternehmen fällt uns die Entscheidung zu schließen schwer”, erklärte Hinderer. Der Vertriebsstandort von Pago in Österreich in Schwechat bei Wien soll zwar auch mit Eckers-Granini zusammengeführt werden, die 20 Mitarbeiter sollen jedoch bleiben, so Hinderer.

Marktposition ausgebaut

Strategisch hat Eckes-Granini mit der Übernahme von Pago seine Marktposition in Österreich, Frankreich und Spanien ausgebaut. Zudem hat der Konzern dadurch Zugang zu Italien, Kroatien sowie weiteren Märkten in Südosteuropa erhalten. Eckes-Granini beschäftigt europaweit rund 1.650 Menschen. Der Umsatz lag 2011 bei 888 Mio. Euro. Der Konzern betreibt 15 Landesgesellschaften und vertreibt seine Säfte in mehr als 70 Ländern. (APA)

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