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Ottakring: "Es ist halb so schlimm"

Zwölf der 14 Bewohner, die am Donnerstagabend aus einem einsturzgefährdeten Haus in Ottakring evakuiert worden sind, können in ihre Wohnungen zurückkehren. Nach einer Begehung am Vormittag gab die Baupolizei Entwarnung.

„Es ist halb so tragisch“, sagte Oberstadtbaurat Hannes Kirschner zur APA. Im Keller war ein durchgerosteter Stahlträger wegen Materialermüdung gebrochen – dieser werde nun gestützt.

Ein Mann und eine Frau, deren Erdgeschosswohnung direkt über dem gebrochenen Träger liegt, werden noch nicht wieder heimkehren können. Nur ein besonderes massiver Parkettboden bewahrte die beiden vor dem Absturz in den Keller. „Die Deckenkonstruktion muss nun zur Gänze erneuert werden. Das wird noch dauern“, erklärte Kirschner. Die zwei Bewohner werden noch bis Anfang nächster Woche in einem Hotel in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus bleiben können, sagte Michael Witzmann von Dezernat für Sofortmaßnahmen der APA.

Risse in tragenden Wänden, die die Einsatzkräfte bei einer ersten Besichtigung des Hauses in der Hasnerstraße 72 festgestellt hatten, sind laut Baupolizei auf das Einstürzen des Trägers zurückzuführen und beeinträchtigen die Standfestigkeit des Gebäudes nicht. Als der Stahlträger brach, stürzten die beiden links und rechts auf dem Trägern aufliegenden Ziegelgewölbe ebenfalls ein, teilte die Feuerwehr am Freitag in einer Aussendung mit. Wegen großer Gefahr für die Einsatzkräfte hatten die Helfer zunächst auf weitere Sicherungsmaßnahmen verzichtet. Zu Mittag wurde jedoch schon wieder mit den Stützungsarbeiten begonnen.

14 der 22 gemeldeten Bewohner waren zum Zeitpunkt des Unglücks gegen 21.00 Uhr am Donnerstag in dem Gebäude. Acht Personen brachte das Dezernat für Sofortmaßnahmen vorerst in einem Hotel in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus, in Appartements und in einem Jugendwohnheim unter. Sechs Bewohner konnten sich selbst versorgen.

Die unterbrochene Gasleitung wird nun wieder in Stand gesetzt, sagte Witzmann. Einsatzkräfte brachten vor dem Haus parkende Autos zunächst in Sicherheit und sperrten die unmittelbare Umgebung des Hauses ab. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis Mitternacht.

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