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Ostern: Stromverbrauch lässt auf Daheimbleiben der Wiener schließen

Der Energiebedarf sank am Osterwochenende in Wien kaum ab.
Der Energiebedarf sank am Osterwochenende in Wien kaum ab. ©APA/ZB/Jan Woitas (Sujet)
Die aktuellen Werte zum Strombedarf zeigen laut Wien Energie, dass sich die Wiener auch am Osterwochenende an die Ausgangsbeschränkungen halten.

Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Coronavirus beinhaltet auch die Bitte, über die Feiertage zu Hause zu bleiben. Für die Wien Energie ist dabei der Stromverbrauch ein Gradmesser, ob dies von dem Menschen auch beherzigt wurde.

Dieser sei am Osterwochenende im Vergleich zum Vorjahr in der Bundeshauptstadt kaum gesunken - trotz geschlossener Hotels und Lokale.

Wien am Osterwochenende mit kaum weniger Stromverbrauch

"Üblicherweise geht der Stromverbrauch an den Feiertagen im Vergleich zu Werktagen um bis zu 25 Prozent zurück beginnend ab Karfreitag. Dieses Jahr bleibt der Verbrauch in der gesamten Karwoche in etwa auf einer Höhe und sinkt auch am Wochenende nur rund 10 Prozent ab", hieß es am Montag in einer Aussendung.

Trotz geschlossener Restaurants und Hotels sei in Wien am gestrigen Ostersonntag mit 22.200 Megawattstunden genauso viel Strom benötigt worden, wie am Ostersonntag 2019 bei ähnlichen Frühlingstemperaturen. Daher lautet die Schlussfolgerung der Wien Energie: "Der Großteil der Wienerinnen und Wiener dürfte also zuhause geblieben sein und auf den Familienausflug verzichtet haben."

Stromverbrauch an Werktagen bis zu 20 Prozent unter Normalwert

In Summe verzeichnete die Wien Energie seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen Mitte März in der Bundeshauptstadt an Wochentagen um bis zu 20 Prozent weniger Energieverbrauch. Im 24-Stunden-Vergleich sei der Bedarf um rund 10 bis 15 Prozent gesunken.

Grund dafür seien beispielsweise der reduzierte Betrieb in Büros oder Schulen oder geschlossene Geschäfte. Vor allem die Gastronomie - Lokale müssen derzeit bis auf Essenszustellungen ebenfalls noch geschlossen halten - habe üblicherweise einen hohen Stromverbrauch durch Küchengroßgeräte, Lüftung und Kühlung.

Wenig überraschend gestiegen ist hingegen der Stromverbrauch in privaten Haushalten. Durch Home-Office, Unterhaltungselektronik und Küche könne sich dieser gar um ein Drittel erhöhen, hieß es.

(APA/Red)

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