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ORF-Wahlfahrt mit Frank Stronach und Josef Bucher: Erfolgreicher Auftakt

"Die Wahlfahrt" in ORF 1: Hanno Settele chauffiert Spitzenkandidaten auf Wahlkampftour
"Die Wahlfahrt" in ORF 1: Hanno Settele chauffiert Spitzenkandidaten auf Wahlkampftour ©ORF/Thomas Ramstorfer
Ein singender Frank Stronach (Team Stronach), ein volksnaher Josef Bucher (BZÖ) und der ehemalige US-Korrespondent des ORFs Hanno Settele als Chauffeur: Das neue  TV-Format "Die Wahlfahrt" sollte man nicht verpassen.


Am Mittwochabend ging das neue ORF-Format “Wahlfahrt” auf Sendung. Darin chauffiert der 49-jährige Hanno Settele Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl durch Österreich. Settele, der seine journalistische Karriere als Sportreporter bei der Kronen Zeitung begann, war langjähriger Leiter des ORF-Büros in Washington und Chefreporter der “Zeit im Bild”.

Anfang 2013 kehrte der ehemalige Jusstudent (das Studium hat er abgebrochen) als Stellvertreter von ORF-1-Infochefin Lisa Totzauer (sie ist auch für die Sendung “Wahlfahrt” verantwortlich), nach Wien zurück. Drei Sendungen lang führt Hanno Settele durch das neue Format “Wahlfahrt”. Als erstes wurden dabei Josef Bucher (BZÖ) und Frank Stronach (TS) durch das Land gefahren.

Josef Bucher auf der Suche nach dem fünften Gang

Die Zuseher erwartete bei der ersten “Wahlfahrt” ein volksnaher BZÖ-Chef Josef Bucher, der sehr persönliche Einblicke in sein Leben gab. So erzählte er, dass er mit seinen Eltern nie in den Urlaub gefahren sei, selbst noch nie in New York war oder sich über die vielen Straßenschilder wunderte. Der BZÖ-Chef setzte sich auch selbst hinters Steuer, wo er preis gab, dass er mit Jörg Haider nie ein längeres Gespräch geführt hätte und als Lösung für die Währungspolitik eine Zweiteilung des Euros vorschlägt.

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Dass einige BZÖ-Politiker in das Team Stronach gewechselt sind, störe ihn nicht. “Ich bin Frank Stronach dankbar, dass er nun die Altpolitiker bei sich in der Partei hat”, meinte Bucher. Über sein Geschenk vom ORF, das Buch “Don Quijote” (der Roman E”l ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha” von Miguel de Cervantes, übersetzt “Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha”, Anm. d. Red.), wunderte er sich sichtlich. “Nein, als Held sehe ich mich nicht”, sagte Josef Bucher.

“Schilder und Kärnten sind ein bisschen ein schwieriges Thema für Sie”, lockte Hanno Settele den Politiker aus der Reserve, der darauf mit einem kurzen Lacher antwortete. BZÖ-Chef Josef Bucher, der sich von seiner charmanten Seite gezeigt hat, dürfte die Sendung weniger geschadet haben, als Frank Stronach, der bereits im Vorfeld mit seiner Forderung nach der Todesstrafe für Aufsehen sorgte.

Ein singender Frank Stronach fordert die Todesstrafe

Bei einem “geplanten Berufsmord” sei für Frank Stronach für die Todesstrafe ein angemessenes Strafmaß. Assistentin und zweite auf der Liste “Team Stronach” Kathrin Nachbaur, saß während der Fahrt meist abwesend auf der Rückbank, versuchte zurück zu rudern, es gelang ihr jedoch nicht. Bereits vor der Ausstrahlung wurde die Aussage Stronachs bekannt und sorgte für einige Reaktionen in den Medien und sozialen Plattformen.

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Frank Stronach erzählte Hanno Settele, dass er sich selbst nicht als Politiker sehe, sondern als Staatsmann und in seiner Firma doch nur der “oberste Mitarbeiter” sei. Für die österreichischen Politiker hatte er kaum positive Worte über, die würden “alles falsch machen”. Die Österreicher hätten noch nie eine Demokratie gehabt, sondern würden seit Jahren beherrscht. Es sei an der Zeit das zu ändern, meinte Stronach, der aber auch für lustige Momente sorgte.

Die erste Wahlfahrt mit Hanno Settele

Ein singender Frank Stronach, der abermals seine Liebe zu Elvis Presley bekräftigte und für die Bürger “20.000 Euro” Lohn fordert oder ein Josef Bucher vor seinem eigenen Wahlplakat, der sein darauf strenges Gesicht imitierte und im Auto den fünften Gang suchte – die erste Wahlfahrt des ORFs begeisterte die Österreicher. Auf Twitter häuften sich kurz nach Ausstrahlung die Lobeshymnen von Zusehern und Kollegen.

Hanno Settele führte sympathisch und seriös durch die Sendung und schaffte es, die Nationalratswahl 2013 von einer lockeren, modernen und lustigen Seite zu zeigen. Der ORF erfreute sich mit bis zu 315.000 Zusehern über einen erfolgreichen Auftakt der Sendung. Die nächste Wahlfahrt gibt es am 18. September mit Eva Glawischnig (Grüne) und Heinz-Christian Strache (FPÖ) und danach am 25. September mit Michael Spindelegger (ÖVP) und Werner Faymann (SPÖ), jeweils um 22.35 Uhr auf ORF Eins.

Hier geht es zur TVthek.
(NTA)

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