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ORF-Chef will Social-Media-Präsenz ausbauen

Wrabetz zeigte sich mit der Performance des ORF in den letzten Monaten sehr zufrieden.
Wrabetz zeigte sich mit der Performance des ORF in den letzten Monaten sehr zufrieden. ©APA/HANS PUNZ
ORF-Chef Alexander Wrabetz will digitale Kanäle wie Facebook, Instagram oder Podcasts auch nach der Corona-Krise verstärkt nutzen. Dafür appellierte er erneut an die Politik, dem Sender den Ausbau der Social-Media-Präsenz gesetzlich zu erlauben.

Für ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ist eine Erkenntnis aus der Coronakrise, dass der ORF den digitalen Bereich "viel stärker" nutzen müsse. "Wenn wir die Bevölkerung umfassend erreichen wollen, dann müssen wir großflächiger und mit neuen Formaten, im digitalen Bereich und im Social-Media-Bereich, tätig werden", sagte er anlässlich der Präsentation des Public-Value-Berichts am Dienstagabend.

Wrabetz will digitalen Bereich "viel stärker" nutzen

Facebook, Instagram und Podcasts müssten auch nach der Krise verstärkt genutzt werden. Wrabetz appellierte einmal mehr an die Politik, dem ORF den Ausbau seiner Social-Media-Präsenz gesetzlich zu erlauben. "Ich glaube, es braucht mehr Angebot vom ORF, was natürlich eine große Herausforderung ist angesichts der wirtschaftlichen Themen, vor denen wir stehen", sagte der ORF-Chef.

Auch was vernetztes Arbeiten und rasche Information außerhalb der üblichen Zeitkorsette betrifft, habe man in der Krise viel gelernt. Wrabetz zeigte sich sehr zufrieden mit der Performance des ORF in den vergangenen Monaten: "Die gesamte Gesellschaft hat gesehen, dass in so einer fundamentalen Krise klassische Medien, die sonst oft in Frage gestellt werden, eine ganz wichtige Rolle für die Gesellschaft spielen und dass auch insbesondere ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk eine ganz wichtige Rolle spielt." Was in der Berichterstattung in den vergangenen Wochen zu kurz gekommen sei, sei die Auseinandersetzung mit den psychologischen Folgen der Krise.

ORF-"Dialogforum" über Erkenntnisse aus Coronakrise

In insgesamt sechs Gesprächsrunden widmet sich der ORF der Frage, welche Erfahrungen Medien und insbesondere der ORF aus der Coronapandemie ziehen können. Die ORF-"Dialogforen" finden coronabedingt ohne Publikum statt und werden per Livestream auf http://zukunft.ORF.at übertragen. Weitere Ausgaben stehen am 2. und 9. Juni ab 17.00 Uhr am Programm. Aufzeichnungen der Dialogforen sind am 30. Mai sowie am 6. und 20. Juni um jeweils 9.00 Uhr in ORF III zu sehen.

Anlass für die Gesprächsreihe ist die Veröffentlichung des aktuellen Public-Value-Berichts des ORF. Dieser besteht heuer aus fünf Einzelheften, die sich unter dem Titel "So geht...." auf zentrale Programmbereiche des ORF beziehen: Information, Bildung, Kultur, Österreich und Europa. Der Bericht ist unter http://zukunft.ORF.at abrufbar.

(APA/Red)

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