Opernball-Choreographie ohne "Erbpacht"

Staatsoperndirektor Ioan Holender kann sich über den Wirbel rund um die Ablöse von Thomas Schäfer-Elmayer beim Wiener Opernball "nur wundern". Es gebe keine "Erbpacht" für die Eröffnung.
Opernball
Bereits am 15. April 2008 sei Elmayer per Brief mitgeteilt worden, dass der Vertrag für den Ball 2009 nicht mehr fortgesetzt wird. “Es gibt keine Erbpacht”, meinte Holender.

Holender betonte weder etwas “gegen noch für” Elmayer zu haben, persönlich kenne er ihn gar nicht näher. “Dancing Stars habe ich auch noch nie gesehen”, betonte der Staatsoperndirektor. Elmayer sei auch nicht demontiert worden, der Vertrag sei alleine deshalb gelöst worden, um künftig vermehrt die Bundesländer in den Ball miteinzubeziehen. “Außerdem hat er gar nicht die Choreographie gemacht, das war der (Klaus, Anm.) Mühlsiegl”, meinte Holender.

Die Bande zwischen Holender und Elmayer sind aber nicht völlig gerissen, denn ausgerechnet jetzt besucht der Sohn die traditionsreiche Tanzschule in der Wiener City. “Wenn er ihn nun raus schmeißt, wäre das Sippenhaftung”, polterte Holender prophylaktisch.

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