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"Oper von Spielberg"

Österreichs größtes Sportereignis im Jahr 2002 steigt von 10. bis 12. Mai auf dem A1-Ring in Spielberg, wo die Formel 1 heuer zum sechsten Mal seit dem Comeback 1997 gastiert.

In puncto Organisation hat sich eine große Änderung ergeben, da mit der Grand Prix Management GmbH erstmals Österreich selbst den WM-Lauf in der Steiermark veranstaltet. Und diese hat es sich zum Ziel gesetzt, den “Großen A1 Preis von Österreich” künftig als “Oper von Spielberg” für den Besucher perfekt zu inszenieren.

Hat früher die Agentur “Allsport” das Motorsport-Ereignis in der Steiermark veranstaltet, so hat dieses Recht nun mit Hilfe des Bundes und des Landes Steiermark die Grand Prix Management GmbH mit A1-Ring-Manager Hans Geist an der Spitze für einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag erworben. Diese Summe muss pro Jahr an die FOM (Formula One Management GmbH) bezahlt werden. “Deshalb steht der wirtschaftliche Erfolg für uns an erster Stelle und dieser ist direkt mit dem Ticketverkauf verbunden. Daher heißt unser Motto: ’Jedes Ticket zählt’”, erklärte Geist, der sich einen Zuschauerzuwachs von “zehn bis 15 Prozent” im Vergleich zum Vorjahr, als mehr als 70.000 Menschen auf den A1-Ring am Renntag geströmt waren, erwartet. “Der Break-Even liegt ungefähr bei 75.000 Zuschauern am Sonntag.”

Erklärtes Ziel ist es aber, die Rekordzahl aus dem Jahr 1997 (87.000 “Zahlende” am Renntag) zu übertreffen und damit optimale Voraussetzungen für die Einlösung der Option auf Vertragsverlängerung bis zum Jahr 2011 zu schaffen. Um das zu erreichen, wollen Geist und sein Team den Zuschauern unter dem Arbeitstitel “Oper von Spielberg” eine perfekt inszenierte Vorstellung bieten. Angefangen von einem “Verkehrssystem ohne Staus, dafür mit Gratisparkplätzen über Videowalls an allen wichtigen Streckenbereichen bis hin zu einem erweiterten Rahmenprogramm” – heuer geigt etwa am Samstagabend u.a. Ex-Weltmeister Damon Hill mit seiner Band “The Conrods” auf – soll “der Grand Prix der Alpen” zum unvergesslichen Erlebnis für die Besucher werden.

Dies wünscht sich natürlich auch Vizekanzlerin und Sportministerin Susanne Riess-Passer (F), die einmal mehr betonte, dass “das größte Sportereignis von Österreich ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für dieses Land” sei und allein am Rennwochenende rund “750 Millionen Schilling” in der Region umgesetzt werden. Dass nun bis einschließlich 2006 einem österreichischen Veranstalter die Verantwortung dafür übertragen worden sei, bringe “Vorteile in Marketing und Werbung”.

Diese will die Mobilkom Austria, mit ihrer Marke A1 seit 1996 Namensgeber des Rings in der Steiermark, intensiv nützen und unterstützt die Formel 1 daher laut ihrem Marketingchef Hannes Ametsreiter pro Jahr mit mehr als 20 Millionen Schilling. Eine Investition, die sich auf Grund der Synergieeffekte besonders lohne, denn nicht zuletzt auch auf Grund dieses Sponsorings habe “die Marke A1 einen Bekanntheitsgrad von 98 Prozent in Österreich erreicht”, so Ametsreiter.

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