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Opel: Spanier erhöhen mit Streikaufruf Druck

Zahlreiche Stellen sollen abgebaut werden
Zahlreiche Stellen sollen abgebaut werden ©APA (epa)
Aus Protest gegen die Abbaupläne des österreichisch-kanadischen Autozulieferers Magna für Opel wollen die Beschäftigten des Autoherstellers in Spanien vier Tage lang die Arbeit niederlegen. Wie die Gewerkschaft CCOO mitteilte, beschloss der Betriebsrat des Opel-Werks in Figueruelas bei Saragossa, die 7.500 Arbeiter für den 28. und 30. Oktober sowie den 3. und 5. November zum Streik aufzurufen.

Die Arbeitnehmer-Vertreter wollen Magna mit den Arbeitsniederlegungen zu weiteren Zugeständnissen bewegen. Der Betriebsrat hatte zuvor die Pläne von Magna für Opel einstimmig abgelehnt. Der Zulieferer will nach Medienberichten in Spanien mehr als 1.300 Arbeitsplätze abbauen. Wenigstens 70 Prozent der derzeitigen Produktionskapazitäten sollen nach diesen Angaben in den kommenden Jahren erhalten bleiben. Der Rest soll nach Eisenach verlagert werden.

Bei den Mitarbeitern in Wien-Aspern ist zumindest abwarten angesagt. Der Standort ist nicht gefährdet, er könnte sogar ausgebaut werden. Aus Betriebsratskreisen hieß es nach der heftigen Kritik der EU an dem Opel-Magna-Deal, dass die Brüsseler Skepsis erwartet worden sei und sich durch die Warnungen der EU nichts an der derzeitigen Situation geändert hätte.

Die EU-Kommission teilte am Dienstag mit, dass man nicht das Ziel verfolge, eine Übernahme des deutschen Autobauers Opel durch den austro-kanadischen Zulieferer Magna zu blockieren. Man habe nur sicherstellen wollen, dass die zugesagten Staatsgarantien nicht nur für das Konsortium Magna/Sberbank, sondern für alle interessierten Gruppen gelte, sagte ein Sprecher von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.

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