OÖ-Wahl: ÖVP ortet "möglichen Stimmenkauf"

Die ÖVP wirft der SPÖ "Stimmenkauf" vor.
Die ÖVP wirft der SPÖ "Stimmenkauf" vor. ©APA/FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR
Die ÖVP Oberösterreich ortet einen "möglichen Stimmenkauf" der SPÖ vor der Landtagswahl. Die SPÖ dementiert die Causa.

Für Ärger in der ÖVP hat am Dienstag eine besondere Frei-Ticket-Aktion für Wähler gesorgt. Eine Eventagentur wolle türkischstämmige Personen, die kommenden Sonntag SPÖ wählen und in Linz einer bestimmten Kandidatin eine Vorzugsstimme geben, mit einem Gratis-Eintritt für ein Konzert belohnen. "Mit dieser Aktion hat die SPÖ ganz klar die Grenze einer seriösen Wahlwerbung überschritten", meinte ÖVP-Vizebürgermeister Bernhard Baier. Die Agentur dementierte.

ÖVP ortet "möglichen Stimmenkauf"

Als Beleg für die mutmaßliche SPÖ-Aktion sieht die ÖVP zwei Instagram-Fotos der Eventagentur. Darauf sind von zwei mutmaßlichen Briefwählern Stimmzettel zu sehen, auf denen die SPÖ angekreuzt wurde. Veranstalter Marcel Sterbik stritt im Gespräch mit der APA ab, nur SPÖ-Wähler zu bevorzugen. Vielmehr sei die von ihm initiierte Aktion als Motivation für die türkischstämmige Community in Linz gedacht, "vom Wahlrecht Gebrauch zu machen". Welcher Partei die Stimme gegeben werde, sei für ein Gratis-Ticket irrelevant. Außerdem wies er ausdrücklich darauf hin, dass das "keine Aktion einer wahlwerbenden Gruppierung oder eines Kandidaten ist". Für Baier drängte sich dennoch die Frage nach einem "möglichen Stimmenkauf" seitens der Roten auf.

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(APA/red)

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