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Onward - Keine halben Sachen: Kritik und Trailer zum Film

Mit "Onward: Keine halben Sachen" setzt Pixar nun auf eine neue, originelle Geschichte. Zwei Elfenbrüder machen sich auf eine abenteuerliche Reise, um mit Hilfe von Magie ihren toten Vater zumindest für einen Tag zurückzuholen. Ian und Barley Lightfoot leben in einer modernen Welt, die auch von Einhörnern, Zwergen, Trollen und Kentaur-Wesen bevölkert wird. Das Fantasy-Familien-Märchen von Regisseur Dan Scanlon überrascht mit skurrilem Witz, Herz und Teenager-Ängsten.

Der neue Film aus dem Animationshaus Pixar, "Onward - Keine halben Sachen", handelt von zwei Elfenbrüdern, die ihren toten Vater wiederbeleben. Das Ergebnis ist eine sehnsuchtsvolle und erfinderische Familiengeschichte über Magie, das Finden der eigenen Wurzeln und das Erkennen dessen, was man bereits hat. Und es wird Eltern und Kinder gleichermaßen zu Tränen rühren. Ab Donnerstag im Kino.

Onward - Kurzinhalt zum Film

"Onward" beginnt mit einem Erzähler, der uns sagt, dass "die Welt vor langer Zeit voller Wunder war". Wir sehen dann ein Bild von dem, was die Erde einst war: ein grasgrünes Märchenreich aus Drachen, Elfen und anderen Fabelwesen. Aber die Magie, so wird uns vermittelt, sei durch technische Innovationen ersetzt worden. Feen müssen nicht mehr fliegen, denn sie fahren jetzt Motorräder. Wer braucht einen Zauber, wenn man Glühbirnen, Mikrowellen und öffentliche Verkehrsmittel hat?

Eingebettet in diese Fantasiewelt ist der 16-jährige Ian Lightfoot (im Original von Tom Holland gesprochen), ein nerdiger Teenager und domestizierter Elf mit glänzend blauen Haaren, schlumpfblauer Haut und langen Ohren, ebenso wie sein älterer Bruder Barley (Chris Pratt), ein alberner, ausgelassener Faulpelz in einer Jeans-Bikerweste mit einem alten Van namens Guinevere. Keiner der beiden Brüder erinnert sich wirklich an den Vater, der starb, bevor Ian geboren wurde und als Barley noch ein Kind war.

Dank eines magischen Stabes und eines Kristalls wird den beiden jedoch die Möglichkeit eines kurzen Wiedersehens mit ihm geboten. Der Zauber geht aber schief und bringt nur die Hälfte ihres Vaters zurück - die untere Hälfte um genau zu sein. Jetzt haben die Brüder 24 Stunden Zeit, um einen Edelstein zu finden, den sie benötigen, um den Rest des Körpers ihres Vaters wiederherzustellen, bevor der Zauber nachlässt.

Onward - Die Kritik

Regisseur und Co-Autor Dan Scanlon (mit Jason Headley und Keith Bunin), der sein Pixar-Regiedebüt mit "Die Monster Uni" im Jahr 2013 gab, hat oft betont, dass dieser Film aus seiner eigenen Erfahrung als jüngerer von zwei Brüdern hervorgegangen sei, die ihren Vater in jungen Jahren verloren haben. Der vorzeitige Tod eines Elternteils ist natürlich ein zeitloses Märchen und eine Art Disney-Erzählspezialität, aber "Onward" verwendet das Klischee auf eine Weise, die sich sowohl persönlicher als auch gewagter anfühlt.

Vielleicht kann nur ein Unternehmen mit Pixars Erfolgsbilanz das Risiko eingehen, ein Paar Beine mit Hosen in eine der Hauptfiguren zu verwandeln, dem seine Söhne nur einen ausgestopftem Oberkörper verpasst haben, der nun unkontrolliert hin und her wackelt - ganz in der Tradition von Hitchcocks "Immer Ärger mit Harry".

Und es sind nicht nur die Burschen, die auf ein Abenteuer gehen. Ihre Mutter Laurel (Julia Louis-Dreyfus) tut sich mit einem Mantikor (Octavia Spencer) zusammen (einer uralten, Feuer speienden Kreatur, die sich selbst als "geflügelte Löwenskorpionfrau" bezeichnet, sich inzwischen aber niedergelassen hat, um ein Fast-Food-Restaurant zu betreiben), um ihre Söhne zu finden und am Ende die Actionheldin zu spielen.

Die Schauspieler Tom Holland und Chris Pratt, die den beiden Protagonisten ihre Stimme leihen, haben eine nette, verspielte Beziehung. Eine Szene in der die Brüder mit den Beinen ihres Vaters tanzen, während sie die Vibrationen ihres Autoradios spüren, wird sicherlich jedem das Herz brechen, der jemals einen Elternteil oder einen geliebten Menschen verloren hat.

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(APA/Red)

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