Omikron bringt kürzere Schließung in Kindergärten

Die Schließung von Kindergartengruppen bei einem Corona-Fall wurden verkürzt.
Die Schließung von Kindergartengruppen bei einem Corona-Fall wurden verkürzt. ©APA(HERBERT NEUBAUER/Sujet
Angesichts der Omikron-Welle mit stark steigenden Infektionszahlen passte die Stadt Wien ihre Regeln für den Umgang mit Corona-Fällen in den Kindergärten an.

Wegen der kürzeren Infektiosität von Omikron wird de facto die Dauer der Gruppenschließungen verkürzt: Künftig wird bei einem Infektionsfall die Gruppe für fünf Tage geschlossen, bisher war eine Sperre von zehn Tagen vorgesehen.

Omikron bringt kürzere Schließung in Kindergärten

Rein formal bedeutet die Schließung schon bei einem Infektionsfall eine Verschärfung: Bisher war die Vorgabe bei Unter-Zehnjährigen, grundsätzlich erst ab zwei Infektionsfällen innerhalb von drei Tagen die Gruppe zu schließen. Bei einem Fall wurden nur enge Kontaktpersonen (K1) in Quarantäne geschickt, die anderen Kinder waren K2. Voraussetzung dafür war allerdings, dass die Kinder (wie in der Schule) durchgängig Masken tragen - was in der Regel nicht der Fall war.

Künftig schließen Kindergarten-Gruppen bei Corona-Fall fünf Tage

In den Kindergärten wurden daher in der Praxis schon bisher alle Kinder einer Gruppe als enge Kontaktperson (K1) eingestuft und für zehn Tage in Quarantäne geschickt, wie es aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) zur APA heißt. Aus dieser konnten sie sich zwar ab Tag 5 per PCR freitesten, die Gruppe war aber unabhängig davon für zehn Tage zu. Nun soll genau beobachtet werden, wie praxistauglich die neue Regelung ist. Bei Bedarf werde man sie weiter anpassen.

(APA/Red)

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