ÖVP Wien kritisiert Erhöhung der Eintrittspreise für Wiener Bäder

Kritik an Preiserhöhung in Wiener Bädern.
Kritik an Preiserhöhung in Wiener Bädern. ©APA/HANS PUNZ
Nachdem während der Corona-Pandemie die Tickets für Wiener Bäder nach dem "1,2,3"-Schema verkauft wurden, kehrt man 2022 zu den regulären Ticketpreisen zurück - inklusive Erhöhung. Das kritisiert vor allem die Wiener ÖVP.
Tarifreform in Wiener Bädern
Wiener Bäder: Regulärer Saisonstart 2022

Wer in den Sommermonaten 2020 und 2021 ein Wiener Freibad oder Hallenbad besuchen wollte, konnte dies zu einem vergünstigten "Corona"-Tarif tun. Mit dem "1,2,3"-Schema zahlten Kinder bisher einen Euro, Jugendliche zwei Euro und Erwachsene drei Euro für eine Tageskarte.

Preise für Wiener Bäder 2022 erhöht - Keine Corona-Tarife mehr

Mit der Badesaison 2022 will man in Wien wieder in Richtung Normalität zurückkehren. Die Corona-Maßnahmen sind gefallen, auch die Eintrittspreise kehren wieder zu ihrem Standard zurück. Allerdings werden die Preise ab diesem Jahr angepasst - was bereits im September 2021 angekündigt wurde.

Die Tageskarte für Erwachsene kostet nun 6,20 Euro statt bisher 5,90 Euro. Familienbäder kosten für Erwachsene 3,40 Euro

Preise in Wiens Sommerbädern im Detail:

  • Kleinkinder (2016 bis 2022): gratis
  • Kinder (2008 bis 2015): 2,10 Euro
  • Jugendliche (2004 bis 2007): 3,40 Euro
  • Erwachsene (2003 und darunter): 6,20 Euro
  • Erwachsene ermäßigt: 4,60 Euro
  • Familienkarte (1 Erwachsene*r und 1 Kind): 7,30 Euro Nachmittagskarte ab 13 Uhr: 4,80 Euro
  • Nachmittagskarte ab 16 Uhr: 3,70 Euro

ÖVP Wien kritisiert Preisanpassung während Teuerungswelle

Die Wiener ÖVP nutzt diese Preisanpassung nun für Kritik: "Eine Erhöhung der Bädertarife gerade angesichts der aktuellen Krisen ist schlichtweg unverantwortlich und zeigt erneut, dass man seitens der Stadtregierung offensichtlich die Gefühle für die Menschen vermissen lässt, die von der aktuellen Teuerung äußerst stark betroffen sind", so Landesparteiobmann Stadtrat Karl Mahrer und die Bädersprecherin der Volkspartei Wien, Gemeinderätin Julia Klika in einer ersten Reaktion.

"Dass der Stadt Wien nichts an flexiblen Tarifen liege, sei offensichtlich. Das zeige auch die jüngste erneute Ablehnung hinsichtlich der Forderung der Volkspartei Wien nach der Etablierung einer zeitgemäßen Familienkarte, die mehr als einen Erwachsenen und ein Kind umfasst", berichtet Julia Klika.

(Red.)

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