ÖVP setzt im Wahlkampf weiter voll auf Kurz

Die zweite Plakatwelle der ÖVP kennt nur ein Thema: Sebastian Kurz.
Die zweite Plakatwelle der ÖVP kennt nur ein Thema: Sebastian Kurz. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die ÖVP stellte heute die zweite Plakatwelle für den Nationalratswahlkampf vor und setzt weiter voll auf Sebastian Kurz.
Zweite Plakatwelle der ÖVP

Die ÖVP setzt in den letzten zwei Wochen des Wahlkampf weiter voll auf ihren Spitzenkandidaten Sebastian Kurz. Auch die am Freitag präsentierte zweite Plakatwelle stellt den Parteiobmann in den Mittelpunkt. Auf den beiden von Generalsekretär Karl Nehammer enthüllten Plakaten ist ein in die Ferne blickender Kurz im Großformat zu sehen.

"Wer Kurz will, muss Kurz wählen" steht auf dem einen Plakat und "Klarheit schaffen, Kurz wählen" auf dem anderen. Und mit dem Slogan "Österreich braucht seinen Kanzler", wird auf beiden an die Tätigkeit von Kurz in den letzten eineinhalb Jahren erinnert.

Nehammer warnt vor Rot-Grün-Pinker Dreier-Koalition

Nehammer meinte bei der Präsentation, dass die Erwartung, wonach alle gegen die ÖVP und gegen Kurz arbeiten, nun eingetreten sei. Und der Generalsekretär bekräftigte auch die Warnung vor einer - laut aktuellen Umfragen rechnerisch aber gar nicht möglichen - Rot-Grün-Pinken Dreier-Koalition, die er schon "am Horizont" sehe.

Nehammer verwies neuerlich auf die Leistungen der ÖVP in der türkis-blauen Koalition und die Pläne für die Zukunft. Ein starkes Fundament habe die ÖVP mit der Entlastung der Menschen und der Bekämpfung der illegalen Migration gelegt. Nun gehe es darum, die Pflege neu zu denken und weiter die Identität Österreichs zu bewahren, etwa mit dem Kampf gegen den radikalen Islam. Ansagen für die Zukunft seien auch das Eintreten für einen neuen Vertrag für Europa und der Kampf gegen den Klimawandel nicht mit Strafen und Verboten, sondern mit der Belohnung von umweltfreundlichem Verhalten und mit neuen Technologien.

(APA/red)

  • VIENNA.AT
  • Nationalratswahl
  • ÖVP setzt im Wahlkampf weiter voll auf Kurz
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen